Niedrigwasserrekord
Rheinpegel fällt unter 40 Zentimeter – neue Prognose
28.09.2026 – 08:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Rheinpegel in Köln hat einen neuen Tiefststand erreicht. Nun liegt eine neue Prognose vor, wie es mit dem Wasserstand weitergeht.
Der Rheinpegel in Köln ist am Montagmorgen (28. September) auf einen neuen Tiefststand gefallen. Um 5 Uhr zeigten Daten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Elwis einen Wasserstand von nur noch 40 Zentimetern.
Damit fällt der Rheinpegel weiter, nachdem bereits am Wochenende außergewöhnlich niedrige Werte gemessen worden waren. Der bisherige Niedrigwasser-Rekord aus dem August von 45 Zentimetern wurde dabei mehrfach erreicht beziehungsweise unterschritten.
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Eine schnelle Entspannung zeichnet sich zunächst jedoch nicht ab. Die Elwis-Prognose geht davon aus, dass der Wasserstand am Montagvormittag noch weiter zurückgehen könnte. Zwischen 9 und 11 Uhr werden lediglich 37 Zentimeter prognostiziert.
Danach könnte sich die Entwicklung des Wasserstands langsam umkehren. Am Nachmittag werden 38 Zentimeter erwartet, gegen Abend 39 Zentimeter. Gegen 21 Uhr könnte der Pegel wieder bei 40 Zentimetern liegen und bis Dienstagvormittag (29. September) weiter leicht anstiegen. Bei diesen Angaben handelt es sich allerdings um Prognosewerte, die von den tatsächlich gemessenen Wasserständen abweichen können.
Niedrigwasser in Köln: Reederei Köln-Düsseldorfer meldet Probleme
Der Blick auf die vergangenen Tage zeigt, wie deutlich der Rheinpegel in Köln zuletzt gefallen ist: Am 21. September lag er noch bei 60 Zentimetern. Anschließend ging es nahezu kontinuierlich bergab. Die hatte Auswirkungen auf die Schifffahrt. Frachtschiffe können bei geringerer Wassertiefe nicht so tief im Rhein liegen und müssen deshalb teilweise mit reduzierter Fracht fahren.

Auch touristische Verbindungen waren zuletzt betroffen. Aktuell weist die Reederei auf ihrer Seite auf mögliche Verspätungen aufgrund des Niedrigwassers hin. Zudem seien einzelne Landbrücken am Rhein aufgrund des flachen Rheinpegels sehr steil, was zu Problemen beim Ein- und Ausstieg führen könne.
Die Fähre Weiß-Zündorf hat wegen des Niedrigwassers am Freitag (25. September) außerdem erneut ihren Betrieb eingestellt. Eine entsprechende Information teilten die Betreiber über Instagram.
Nach Einschätzung der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) von Freitag ist eine nachhaltige Entspannung der Niedrigwassersituation aktuell weiterhin nicht in Sicht. Möglicherweise könnten für die erste Oktober-Woche angesagte Niederschläge vorübergehend etwas Entlastung bringen.














