Niedrigwasser in Köln
Rheinpegel fällt auf nur noch 54 Zentimeter – neue Prognose
Aktualisiert am 08.11.2026 – 07:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit Monaten kämpft die Wirtschaft in Köln mit anhaltendem Niedrigwasser. Nachdem es im Oktober zu einer leichten Erholung gekommen war, sinkt der Wasserstand nun wieder.
Der Rheinpegel in Köln könnte am Sonntag (8. November) weiter sinken. Nach am Freitag veröffentlichten Berechnungen wird für Sonntagmorgen gegen 9 Uhr ein Wasserstand von 61 Zentimetern abgeschätzt. Bis 19 Uhr könnte der Pegel auf 57 Zentimeter und bis 23 Uhr sogar auf 56 Zentimeter zurückgehen.
Auch für die kommenden Tage deutet die Vorhersage auf weiter sinkende Pegelstände hin. Am Montag könnte der Rheinpegel in Köln auf rund 54 Zentimeter zurückgehen. Für Dienstagmorgen wird dagegen ein leichter Anstieg auf bis auf 58 Zentimeter erwartet.
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Bei den Angaben für die kommenden Tage handelt es sich um Prognosen beziehungsweise längerfristige Abschätzungen. Insbesondere die späteren Werte sind mit Unsicherheiten verbunden und können sich noch verändern.
Niedrigwasser am Rhein beschäftigt Köln seit Monaten
Der Rhein führt bereits seit Monaten ungewöhnlich wenig Wasser. Im Sommer und Herbst wurden mehrfach historische Tiefstände erreicht. Im August sank der Pegel zeitweise auf 45 Zentimeter. Damit wurde der bisherige Niedrigwasserrekord von 69 Zentimetern aus dem Oktober 2018 deutlich unterschritten.
Ende September verschärfte sich die Situation erneut: Am 28. September erreichte der Rheinpegel in Köln mit nur noch 40 Zentimetern einen weiteren historischen Tiefstand. Die Folgen waren entlang des Kölner Rheinufers deutlich sichtbar. Breite Kiesflächen, trockene Ufer und freiliegende Anleger zeigten im Sommer, wie stark das Niedrigwasser das Kölner Rheinpanorama verändert hatte.
Niedrigwasser in Köln: Erhebliche Folgen für die Schifffahrt
Die niedrigen Wasserstände hatten in den vergangenen Monaten erhebliche Auswirkungen auf die Schifffahrt. Frachtschiffe konnten wegen der geringen Wassertiefe teilweise nur noch mit reduzierter Ladung fahren. Für die Transportunternehmen bedeutete das zusätzliche Kosten, da für dieselbe Frachtmenge mehr Fahrten notwendig wurden.
Auch die touristische Schifffahrt bekam die Auswirkungen zu spüren. Die Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt (KD) musste im Zuge des Niedrigwassers zahlreiche Fahrten streichen. Betroffen waren unter anderem Verbindungen zwischen Köln, Bonn, Koblenz und Rüdesheim.















