September 16, 2026 1:09 p.m. CEST

Kalender für die kommende Saison

Formel 1 verkündet Überraschung

16.09.2026 – 12:07 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Formel 1 will ihre Saison 2027 in Bahrain eröffnen. (Archivbild) (Quelle: Bradley Collyer/PA Wire/dpa/dpa-bilder)

Trotz des Iran-Kriegs kehren die Nahost-Rennen zurück. Zwei weitere Strecken feiern ihr Comeback, ein traditionsreicher Kurs entfällt.

Die Formel 1 hat am Mittwoch den Rennkalender für die Saison 2027 veröffentlicht. Die Organisatoren nehmen dabei überraschend ein Sprintrennen in Monaco mit ins Programm. Das Fürstentum wird damit erstmals Teil des Sprintformats. Insgesamt sind zehn Sprintrennen geplant. Das Rennen in Monaco ist für das erste Juni-Wochenende angesetzt.

Die Saison beginnt mit Testfahrten in der Wüste von Sakhir vom 24. bis 27. Februar. Den WM-Auftakt bildet am 14. März der Grand Prix von Bahrain, eine Woche später folgt Saudi-Arabien. Die letzten beiden der 24 geplanten Läufe finden am 5. Dezember in Katar und eine Woche darauf in Abu Dhabi statt. Die Organisatoren gaben den Kalender-Entwurf nach ungewöhnlich langer Bedenkzeit bekannt.

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In der laufenden Saison waren die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien im April wegen des Iran-Kriegs aus Sicherheitsgründen abgesagt worden. Das Bahrain-Rennen wird am 4. Oktober in Malaysia nachgeholt. Noch offen ist, ob die Grand Prix in Katar und Abu Dhabi die Weltmeisterschaft in diesem Jahr wie geplant abschließen können.

Zwei Strecken kehren ins Programm zurück

Als mögliche Alternative gilt ein Finale in Imola. Die Nahost-Stationen sind für die Formel 1 finanziell bedeutsam: Die Gastgeber zahlen der Rennserie jährlich jeweils mittlere zweistellige Millionensummen als Antrittsgage.

Zwei Strecken kehren 2027 unterdessen zurück: Portimão in Portugal ist am 20. Juni dabei, Istanbul feiert am 3. Oktober sein Comeback. Zandvoort fällt hingegen weg – die niederländischen Ausrichter hatten ihren Vertrag aus finanziellen Gründen nicht verlängert. Barcelona legt im künftigen jährlichen Wechselspiel mit Spa eine Pause ein. In Belgien wird am 25. Juli gefahren.

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