Reisegruppe aus den Niederlanden
Tödlicher Unfall in der Schweiz – Bus stößt gegen Leitplanke
Aktualisiert am 10.09.2026 – 23:12 UhrLesedauer: 1 Min.
Im Kanton Graubünden hat es ein schweres Busunglück gegeben. An Bord sollen 48 Menschen gewesen sein.
Nach einem tödlichen Busunglück im Schweizer Kanton Graubünden haben die Behörden erste Details zur Unfallursache genannt. Der niederländische Reisebus sei gegen eine Leitplanke gestoßen und von der Straße abgekommen, sagte ein Polizeisprecher dem Sender SRF. Das Fahrzeug sei danach auf der Seite liegengeblieben.
Die genaue Zahl der mehreren Toten und Verletzen nannte der Sprecher vorerst nicht. Es seien wohl etwa 48 Personen an Bord gewesen, sagte er. Der Unfall ereignete sich zwischen den Orten Susch und Zernez.
Fotos zeigen umgekippten Reisebus
Es handelt sich um einen Bus, der für die bekannte niederländische Reiseorganisation Oad unterwegs war. Oad-Geschäftsführer Arjan Koster sagte der Nachrichtenagentur ANP, dass er keine weiteren Einzelheiten zu dem Unfall nennen könne und die Hilfe für die Opfer derzeit oberste Priorität habe. Er fügte hinzu, dass er zunächst auf offizielle Informationen der Schweizer Behörden warte, bevor er weitere Stellungnahmen abgebe.

Wie die niederländische Zeitung „Algemeen Dagblad“ berichtete, war der Bus mit der Reisegruppe am Montag Richtung Österreich aufgebrochen. Am Unglückstag habe ein Tagesausflug in die Schweiz auf dem Programm gestanden. Der Bus soll dem Reisebusunternehmen Hartemink aus Eibergen gehören. Eibergen ist eine Ortschaft in der Provinz Gelderland, die nicht weit von der Grenze zu Westfalen entfernt liegt.
Fotos, die in den Medien von der Unfallstelle veröffentlicht wurden, zeigten den umgekippten Bus, der neben einer Straße auf der Seite auf der Wiese lag. Zahlreiche Fahrzeuge des Rettungsdienstes und der Feuerwehr sowie mehrere Helikopter waren vor Ort.















