Bundestrainer-Entscheidung gefallen
Gibt Red Bull Klopp ohne Ablöse frei?
19.07.2026 – 17:09 UhrLesedauer: 2 Min.
Bundestrainer-Entscheidung gefallen: Jürgen Klopp steht vor dem Wechsel zum DFB. Red Bull hat die letzten Hürden aus dem Weg geräumt – und dabei alle überrascht.
Die letzten Unsicherheiten rund um Jürgen Klopps Wechsel zum Deutschen Fußball-Bund sind offenbar ausgeräumt – oder doch nicht? Klopps Berater Marc Kosicke hat Berichte über eine angebliche Einigung zwischen Klopps bisherigem Arbeitgeber Red Bull und dem Wunsch-Bundestrainer auf SID-Anfrage am Sonntagnachmittag noch dementiert. Zuvor hatten Sky und Bild am Sonntag berichtet, der Weg für Klopps Wechsel zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) sei frei.
Nachdem bereits Einigkeit über einen Vertrag bis einschließlich der Weltmeisterschaft 2030 bestanden hatte, sei den Berichten zufolge auch die Freigabe durch seinen bisherigen Arbeitgeber Red Bull überraschend geregelt. Der Konzern, bei dem Klopp eigentlich noch bis 2029 unter Vertrag stand und für den keine Ausstiegsklausel vorgesehen war, verzichtet auf jegliche Forderungen gegenüber dem DFB. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.
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Demnach habe sich Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff dazu entschlossen, Klopp ohne finanzielle Ablöse ziehen zu lassen. Auch eine weitere Zusammenarbeit in anderer Funktion – etwa als Botschafter oder Berater – wird es nicht geben. Bis zuletzt war diskutiert worden, ob Klopp dem Unternehmen in irgendeiner Form erhalten bleiben könnte. Mintzlaff hatte sich über zwei Jahre hinweg um die Verpflichtung Klopps bemüht, doch nun steht fest: Der 59-Jährige wird sich künftig ausschließlich auf seine Aufgabe als Bundestrainer konzentrieren.
Die Entscheidung, auf eine fortgesetzte Verbindung zu verzichten, gilt als strategisch sinnvoll. Red Bull vermeidet damit mögliche Interessenkonflikte und öffnet Klopp den Weg, sich voll auf die Nationalmannschaft zu fokussieren. Die Gespräche zwischen allen Beteiligten waren von Verhandlungen um die jeweilige Position, aber auch der Beobachtung der öffentlichen Stimmung geprägt. Am Ende wurde eine Lösung gefunden, die als Gewinn für alle Seiten gilt.













