September 19, 2026 6:06 a.m. CEST

Schwerer Unfall in Tempo-30-Zone

Raser schleudert Kind 40 Meter durch die Luft


Aktualisiert am 30.09.2025 – 13:04 UhrLesedauer: 2 Min.

Rettungshubschrauber (Symbolbild): Das Kind wurde in eine Klinik geflogen. (Quelle: IMAGO/Justin Brosch/imago)

Ein Raser ist viel zu schnell durch einen Ort unterwegs, Zeugen sprechen von 100 km/h in einer Tempo-30-Zone. Dann trifft das Auto auf ein Kind. Der Raser flieht.

Im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist ein zwölf Jahre altes Kind bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der Junge wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Nach kritischen Stunden in der Nacht hat sich der Zustand des Kindes offenbar stabilisiert. „Wir haben berechtigte Hoffnungen, dass es gut ausgeht“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen. Gesichert sei das aber nicht.

Der Unfall ereignete sich am Montagabend gegen 19.10 Uhr im Schrobenhausener Ortsteil Mühlried. Laut „Bild“-Zeitung raste ein Auto Zeugen zufolge mit bis zu 100 km/h durch den Ort. In einer Tempo-30-Zone traf der Wagen das Kind, das auf einem Fahrrad unterwegs war.

Der Zwölfjährige wurde der Polizei zufolge rund 40 Meter weit durch die Luft geschleudert, bevor er schwer verletzt am Fahrbahnrand liegenblieb. Anwohner hörten den lauten Aufprall und kamen, um sich um das Kind zu kümmern.

Der Unfallfahrer floh unterdessen, ohne anzuhalten, von der Unfallstelle. Nun fahnden die Beamten nach dem Raser. Zeugen beschrieben das Auto als einen hellen, weißen oder beigefarbenen und großen Pkw. Bei dem Auto könnte es sich entweder um einen SUV oder einen Kombi gehandelt haben. Hinweise auf Teile des Kennzeichens würden derzeit noch ausgewertet, teilte die Polizei weiter mit.

Kfz-Werkstätten werden gebeten, in der kommenden Zeit die Augen offenzuhalten. Das Unfallfahrzeug dürfte laut Polizei nach dem heftigen Zusammenstoß einen deutlichen Frontschaden an Kühler, Motorhaube und Frontscheibe aufweisen.

Der Unfallort ist der Polizei zufolge keine Durchgangsstraße. Die Polizei geht deshalb davon aus, dass der Fahrer einen Bezug zur Region habe und dort vielleicht auch regelmäßig unterwegs sei.

Aktie.
Die mobile Version verlassen