Meteorologe mit August-Prognose
„Dieses Wechselspiel ist typisch für diesen Sommer“
03.08.2026 – 12:28 UhrLesedauer: 3 Min.
Nach einem grauen Wochenende wird es zum Wochenstart wieder sommerlich. Ein Wetterexperte rechnet mit einem auch im weiteren Verlauf gewittrigen August.
Pünktlich zum Wochenbeginn rollt eine neue Hitzewelle auf Deutschland zu – und treibt in weiten Teilen Deutschlands die Temperaturen am Montag und Dienstag deutlich über die 30-Grad-Marke. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für den Dienstag für beinahe das gesamte Bundesgebiet amtliche Hitzewarnungen verhängt – für weite Teile des Landes warnen die Meteorologen sogar vor „extremer Hitze“.
Aller Voraussicht nach wird sich die Hitzephase allerdings nur kurz halten. Wie die Wetterexperten prognostizieren, wird Deutschland schon zur Wochenmitte von Hitzegewittern getroffen – die Meteorologen sprechen sogar von einer „markanten Schwergewitterlage“. In der Folge kühle es wieder leicht ab.
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Wie geht das Wetter dann in den restlichen Sommerwochen weiter? Diplom-Meteorologe Domenik Jung vom Wetterdienst Q.met erklärt auf Anfrage von t-online, dass sich diese ständigen Wetterwechsel in den nächsten Wochen halten werden. Jung erklärt: „Eine durchgehend ruhige, gleichmäßige Sommerwitterung ist nicht zu erwarten.“ Die wechselnden Phasen würden Deutschland auch durch den August hinweg begleiten.
Wetter im August: Modelle sind sich einig
Der neue Monat werde dabei aller Voraussicht nach zu warm ausfallen. Wie das europäische Wettermodell ECMWF prognostiziere, sei mit einer Temperaturabweichung von bis zu drei Grad über dem langjährigen Mittel zu rechnen. Auch andere Landfristmodelle kommen laut Jung zu einem ähnlichen Ergebnis. Der Hitzeschwerpunkt würde dabei auf der Südhalbkugel liegen.
Für Deutschland bleibe das Wetter im „Grundcharakter“ wie in den vergangenen Wochen. Jung resümiert: „Dieses Wechselspiel aus Hitzephasen und graueren, regnerischen Abschnitten ist typisch für diesen Sommer und wird uns voraussichtlich auch durch den August begleiten.“

Bereits in dieser Woche würden wir einen dieser Wechsel erleben. Etwa zur Wochenmitte wird die aktuelle Hitzephase von einem Tiefdruckgebiet beendet, das sich aus Skandinavien nach Deutschland schiebt.
„Sie wäre nicht der Regelfall“
In der Spitze werde es dabei weiterhin heiß. Ob dabei noch einmal neue Hitzerekorde aufgestellt werden, lasse sich allerdings aktuell nicht seriös prognostizieren. Wie Jung erklärt, rechnen einzelne Prognose-Modelle für die kommenden Wochen mit Werten um die 40 Grad. Laut einigen Berechnungen wird in der Spitze sogar die 40-Grad-Marke geknackt.















