Presse reagiert auf deutschen Triumph
„Zverev wurde seiner Rolle als Tennis-Bösewicht gerecht“
14.09.2026 – 07:19 UhrLesedauer: 3 Min.
Alexander Zverev triumphiert erstmals bei den US Open. Die internationalen Medien sehen ihn als „Tennis-Bösewicht“, der das amerikanische Publikum zum Schweigen bringt.
Alexander Zverev gewinnt erstmals die US Open und feiert seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Der 29-Jährige bezwingt im Finale von New York den Amerikaner Ben Shelton in vier Sätzen. Das schreibt die internationale Presse dazu.
USA
„ESPN“: „Alexander Zverevs bestes Jahr im Tennis geht weiter – und ebenso die lange Grand-Slam-Durststrecke der US-amerikanischen Männer.“
„New York Times“: „Als Zverev eine Zwei-Satz-Führung hatte, fühlte es sich an, als könnte er es sich in seiner Komfortzone gemütlich machen. Tatsächlich aber war er den ganzen Nachmittag über in seiner Komfortzone.“
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„USA Today“: „Zverev, der für den Sieg 5,5 Millionen Dollar kassierte, war so fokussiert, dass er gar nicht bemerkte, dass er das Match gewonnen hatte, bis das Publikum mit tosendem Applaus einsetzte.“
England
„Daily Mail“: „Alexander Zverev gewinnt die US Open: Ben Sheltons amerikanischer Traum endet auf brutale Weise, doch der neue Champion realisiert erst langsam, dass er gewonnen hat! (…) Er wurde dafür kritisiert, seine beiden Grand-Slam-Titel mit glücklichen Auslosungen gewonnen zu haben, doch er kann sich seine Gegner nicht aussuchen, sondern sie nur schlagen. Und da Jannik Sinner und Carlos Alcaraz in den späteren Runden in Paris und New York fehlten, hat Zverev seine Chance genutzt.“
„Guardian“: „Zverev wurde für seine Konstanz und seine Fähigkeit belohnt, sich bei den Grand Slams immer wieder in aussichtsreiche Positionen zu bringen. Jeder Sieg hat ihn mental sichtlich gestärkt.“
„BBC“: „Zverev krönt ein Jahr des Umbruchs mit dem Triumph bei den US Open. Zu Beginn der Saison gab es Zweifel daran, ob der 29-jährige Zverev jemals einen der größten Preise des Sports gewinnen würde. Jetzt feiert er seinen mehrfachen Grand-Slam-Titel, nachdem ihm der Weg zum Ruhm teilweise durch die Verletzungen von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz geebnet wurde.“
















