„Gilt auch für ihn“
Bayern-Präsident spricht über Zukunft von Dreesen
02.08.2026 – 22:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Der deutsche Rekordmeister ist auch in seiner Führungsetage mit der Personalplanung befasst. Nun hat Vereinspräsident Herbert Hainer eine Richtung vorgegeben.
Neben der offensichtlich angestrebten Vertragsverlängerung mit Sportvorstand Max Eberl plant der FC Bayern wohl auch langfristig mit dem Vorstandsvorsitzenden Jan-Christian Dreesen.
„Ich bin überzeugt davon, der Aufsichtsrat wird zu gegebener Zeit eine gute Entscheidung treffen“, sagte Vereinspräsident Herbert Hainer im Rahmen der Vorbereitungstour in Südkorea. „Dasselbe gilt im Übrigen auch für Herrn Dreesen, dessen Vertragsverlängerung ansteht und mit dessen Arbeit wir genauso zufrieden sind.“ Dreesen übernahm seinen Posten 2023, sein Vertrag ist derzeit bis Sommer 2027 gültig.
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Vor wenigen Tagen hatte Ehrenpräsident Uli Hoeneß die Chancen, dass Eberl über seinen bis 2027 laufenden Vertrag hinaus beim deutschen Fußball-Rekordmeister arbeiten darf, „auf 100“ Prozent beziffert. Im Mai hatte Hoeneß die Chancen auf einen Eberl-Verbleib im Spiegel-Interview noch mit „60:40“ angegeben.
Eberl: „Bin bereit, zu reden“
„Ich gehe mal davon aus, dass Uli das so gemeint hat, dass wir mit der momentanen Transferperiode sehr zufrieden sind“, sagte Hainer nun. Die gesuchten Positionen seien mit den Transfers von Ismael Saibari und Nathaniel Brown gefunden. Gleichzeitig wurden „mehr als zehn Spieler verkauft, mittlerweile über 40 Millionen Euro eingenommen, was ja auch vom Aufsichtsrat eine Forderung war, dass eben Geld auch eingespielt werden muss.“
Die Worte von Hoeneß haben Eberl selbst „natürlich sehr gefreut, da mache ich auch keinen Hehl draus. Man hört lieber Lob, als dass man sagt, es wird irgendwas kritisch. Aber ich versuche einfach den Job zu machen“, sagte der 52-Jährige am Sonntag: „Wenn man weitermachen möchte, glaube ich, das habe ich schon mal gesagt, dann bin ich bereit, zu reden.“
Eberl war zum 1. März 2024 als Nachfolger von Hasan Salihamidzic zu den Bayern gekommen. Der Aufsichtsrat muss entscheiden, ob der bis 2027 laufende Vertrag verlängert wird. Die dafür entscheidende Sitzung dürfte schon jene Ende August sein – auch über den Namen Dreesen wird dann gesprochen.














