Polizei rätselt
Männer öffnen Sack: Grausiger Fund am Rhein
26.10.2026 – 13:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Sack treibt im Rhein. Drei Männer ziehen ihn ans Ufer – und erleben einen Schock. Die Schweizer Polizei steht nun vor einem Rätsel.
Es klingt wie der Anfang eines Kriminalromans: Drei Männer sind am frühen Sonntagmorgen am Rhein in der Schweiz unterwegs, als ihnen ein Sack im Wasser auffällt. Sie ziehen ihn ans Ufer – und machen eine grausige Entdeckung: Darin liegt ein menschliches Bein. Kurz nach 7.30 Uhr alarmieren sie die Polizei. Als die Einsatzkräfte den Fluss absuchen, kommen weitere Säcke zum Vorschein – darin befinden sich Teile einer männlichen Leiche. „Die Umstände weisen auf ein Tötungsdelikt hin“, teilte die Kantonspolizei mit.
Der Fundort liegt in Stein im Schweizer Kanton Aargau, unmittelbar an der deutschen Grenze. Auf der anderen Rheinseite befindet sich das baden-württembergische Bad Säckingen. Mit einem Boot und Polizeitauchern suchten die Einsatzkräfte das Gewässer nach weiteren Spuren ab. Die Ermittlungen vor Ort dauerten den ganzen Sonntag.
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Zerstückelte Leiche im Rhein: Polizei rätselt
Zu wem die Leichenteile gehören, ist laut Kantonspolizei nicht abschließend geklärt. „Alles deutet jedoch darauf hin, dass er Opfer eines Gewaltverbrechens wurde“, hieß es weiter. Ebenso offen ist, wo der Mann gestorben ist und wer hinter der mutmaßlichen Tat steht.
„Eine außergewöhnliche Ausgangslage, die die Ausnahme bildet“, sagte Polizeisprecher Bernhard Graser der Schweizer Zeitung „Blick“. Bei Gewaltverbrechen sei normalerweise schnell klar, wer Opfer und wer Täter sei, wird er zitiert. Hier stehen die Ermittler dagegen noch vor einer schwierigen Situation.
Medienberichten zufolge führt eine Spur zu einer Asylunterkunft in der Nähe des Fundorts. Graser bestätigte „Blick“ einen Bezug zu der Einrichtung. Ob der Tote dort gelebt hatte, könne die Polizei bislang allerdings nicht bestätigen.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Rechtsmediziner sollen nun die Identität des Mannes und die Todesumstände klären. Zugleich sucht die Kantonspolizei nach Zeugen, die am Rheinufer oder anderswo verdächtige Beobachtungen gemacht haben.














