Fälle häufen sich
Camper in Schweden: Polizei warnt vor Einbrüchen
27.08.2025 – 14:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Einbrecherbanden machen Campern in Schweden das Leben schwer: Schon mehrere Wohnwagen und Wohnmobile wurden nachts ausgeraubt.
In Schweden häufen sich derzeit Einbrüche auf Campingplätzen. Besonders im Westen des Landes werden Wohnwagen und Wohnmobile ins Visier genommen, berichtet die Zeitung „Espressen“. Auch deutsche Urlauber sind betroffen.
In Trollhättan in der westschwedischen Provinz Västra Götalands län drangen Unbekannte in der Nacht zum Sonntag in einen Wohnwagen ein, während die Besitzer schliefen. Dem Bericht zufolge wurden die Camper durch das Bellen ihres Hundes geweckt und sahen noch, wie die Täter ihre Taschen mit Kreditkarten, Bargeld und Pässen erbeuteten.
Es blieb nicht bei diesem Vorfall: Nach Angaben der Polizei gab es allein in der vergangenen Woche rund 15 ähnliche Einbrüche in Westschweden. Zuletzt traf es am Samstag zwei Wohnmobile in Halmstad.
Die Einbrecher gehen nach einem wiederkehrenden Muster vor: Sie bohren ein Loch in die Fahrertür und verschaffen sich so Zugang zum Fahrzeug – meist mitten in der Nacht. „Viele der Betroffenen sind deutsche Staatsbürger, und in vielen Fällen erbeuten die Täter Bargeld“, sagte Polizeisprecher Jens Andersson. Ob es sich um eine organisierte Bande handelt, ist unklar. Vieles deute jedoch darauf hin, so Andersson.
Um die Serie von Einbrüchen einzudämmen, verstärkte die Polizei ihre Kontrollen an Campingplätzen und startete in Trollhättan eine größere Suchaktion. Dabei kamen Spürhunde und Verkehrskontrollen zum Einsatz – bislang ohne Festnahmen. Allerdings fanden Beamte mutmaßliches Diebesgut in der Umgebung.
Zusätzlich verteilt die Polizei nun Informationsblätter auf Deutsch, um Urlauber zu sensibilisieren. Die Empfehlung: wachsam bleiben, Fahrzeuge bestmöglich sichern und die Polizei sofort alarmieren, wenn etwas Verdächtiges passiert.














