Privatinsolvenz
Patricia Blanco droht die Obdachlosigkeit
11.08.2026 – 05:40 UhrLesedauer: 1 Min.
Mietschulden, eine Räumungsklage und ein Insolvenzantrag: Patricia Blancos Gerichtstermin bringt eine brisante Neuigkeit ans Licht.
Patricia Blanco musste sich am Montag vor dem Amtsgericht wegen Mietschulden verantworten. Die 54-Jährige lebt seit Juni 2023 in Reinbek in Schleswig-Holstein in der Nähe von Hamburg und geriet bereits ein Jahr nach ihrem Einzug in Zahlungsrückstand, woraufhin ihr Vermieter erstmals kündigte. Nachdem die Tochter von Schlagerstar Roberto Blanco die offene Summe beglichen hatte, durfte sie in der Wohnung bleiben.
Weil erneut Mietschulden auflaufen – zeitweise rund 15.000 Euro, wie die „Bild“-Zeitung berichtet –, sprach der Vermieter am 4. Februar 2026 eine zweite Kündigung aus, am 25. März folgte die Räumungsklage. Trotz einer Teilzahlung sind laut dem Blatt weiterhin 9.710 Euro offen. Vor Gericht erklärte der Vermieter, bei ihm sei das „Vertrauen komplett weg“, er wolle das Mietverhältnis nicht fortführen. Eine Einigung kam nicht zustande.
Patricia Blanco hat Antrag auf Privatinsolvenz gestellt
Blancos Anwalt Christian Abel führte die Zahlungsprobleme vor allem auf das Jobcenter zurück: Seine Mandantin habe im Februar 2026 Grundsicherungsleistungen beantragt, die zugesagte Übernahme der Miete sei bislang aber ausgeblieben. Zusätzlich teilte er mit, dass bereits am Vortag ein Insolvenzantrag für Blanco gestellt worden sei.
Beide Seiten haben nun bis Anfang Oktober Zeit, dazu Stellung zu nehmen. Die Verhandlung wird am 8. Oktober 2026 fortgesetzt, dann könnte auch über die Räumungsklage entschieden werden.














