Das bedeutet: Wenn die Zeichnungsfrist eines geschlossenen Immobilienfonds endet, werden keine neuen Investoren mehr aufgenommen – und Sie als Anleger können auch nicht mehr aussteigen. Das Kapital wird in die geplante Immobilie investiert, etwa den Bau oder Kauf eines Gewerbeprojektes.
Worauf sollten Anleger beim Kauf und Verkauf achten?
Wenn Sie sich für eine Investition in Immobilienfonds entscheiden, gibt es einige wichtige Aspekte, die Sie beachten sollten.
Wenn Sie Anteile an offenen Immobilienfonds über eine Kapitalverwaltungsgesellschaft kaufen, gilt: Bis zum Verkauf müssen Sie die gesetzliche Mindesthaltefrist von 24 Monaten einhalten. Zudem müssen Sie die Kündigung 12 Monate im Voraus ankündigen. Das bedeutet für Anleger: Wenn Sie Ihre Anteile direkt bei der Fondsgesellschaft zurückgeben möchten, müssen Sie diese Fristen einhalten.
Ein Handel offener Immobilienfonds ist auch über den sogenannten Sekundärmarkt, also an der Börse, möglich. Sie können Anteile über die Börse jederzeit kaufen und verkaufen. Die gesetzlich vorgeschriebenen Halte- und Kündigungsfristen gelten in diesem Fall nicht.
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Außerdem sollten Sie die Kosten im Auge behalten. Viele Fondsgesellschaften verlangen einen Ausgabeaufschlag von etwa fünf Prozent und laufende Kosten zwischen einem und drei Prozent pro Jahr. Weitere Kosten können bei einer Einmalanlage oder einem monatlichen Sparplan bei Ihrer Bank oder Ihrem Broker anfallen.
Geschlossene Immobilienfonds
Bei geschlossenen Fonds ist der Einstieg oft auf die sogenannte Zeichnungsphase begrenzt. Danach können Sie Anteile nur noch auf dem Zweitmarkt oder auf Fondsbörsen (zum Beispiel der Fondsbörse Deutschland) erwerben, wo die Preise stark schwanken können.
Gleiches gilt für den Verkauf: Nach Schließung des Fonds können Sie Ihre Anteile nicht mehr so einfach veräußern, sondern müssen oft bis zum Ende der Laufzeit warten oder Ihre Anteile über den Zweitmarkt verkaufen. Da hier der Preis durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird, kommt es häufig zu deutlichen Abschlägen gegenüber dem ursprünglichen Kaufpreis.
Außerdem ist der Zweitmarkt weniger liquide als der für offene Fonds oder Aktien. Es kann Wochen oder Monate dauern, bis ein Käufer gefunden wird. In ungünstigen Marktphasen kann ein Verkauf kaum oder nur mit sehr hohen Preisnachlässen möglich sein.
Welche Renditen sind möglich?
Die Renditen von Immobilienfonds hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Lage der Immobilien, den Mieteinnahmen und der allgemeinen Marktentwicklung. Offene Fonds erzielen in der Regel Renditen von zwei bis vier Prozent pro Jahr. Diese stammen hauptsächlich aus stabilen Mieteinnahmen und gelegentlichen Wertsteigerungen der Immobilien.














