„Unterschiedliche Auffassungen“
Chef von Traditionsbrauerei wirft nach kurzer Zeit hin
20.07.2026 – 15:50 UhrLesedauer: 1 Min.
Es war nur ein kurzes Gastspiel von Chef Pomykala in der Geschäftsführung von Oettinger. Die Brauerei sucht wieder einen neuen Unternehmensleiter.
Die Großbrauerei Oettinger muss sich nach wenigen Monaten schon wieder einen neuen Geschäftsführer suchen. Wie das Unternehmen berichtet, hat sich Thilo R. Pomykala entschieden, sein Amt als Chef der Geschäftsführung der Brauerei im schwäbischen Oettingen niederzulegen.
Die Entscheidung erfolge im gegenseitigen Einvernehmen mit der Gesellschafterfamilie. „Hintergrund sind unterschiedliche Auffassungen zur weiteren strategischen Ausrichtung des Unternehmens“, hieß es zur Begründung. Die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin sei bereits eingeleitet.
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Oettinger hat 700 Beschäftigte
Pomykala übernahm erst im April den Posten, nachdem der vorhergehende Unternehmenschef Stefan Blaschak nach drei Jahren bei Oettinger seinen Vertrag hatte auslaufen lassen und diesen nicht verlängerte. Zu der Geschäftsführung des Unternehmens gehört auch Inhaberin Pia Kollmar, die die Bereiche Finanzen und Strategie verantwortet.
Dritte Geschäftsführerin ist Dominika Steinberg, die unter anderem für die Produktion zuständig ist. Das Familienunternehmen hat rund 700 Beschäftigte und produziert außer am Stammsitz in Bayern auch in Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen.
Laut einer Statistik des weltgrößten Hopfenhändlers BarthHaas aus Nürnberg war der Bierausstoß von Oettinger im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent auf 674 Millionen Liter gesunken. Damit ist das Unternehmen nach Bierausstoß weltweit die Nummer 32, innerhalb Deutschlands die Nummer vier hinter Radeberger, Paulaner und der TCB Beteiligungsgesellschaft, zu der unter anderem Frankfurter Brauhaus, Feldschlößchen und die Gilde Brauerei gehören.















