Sorge um 10,5-Millionen-Dollar-Villa
Nicolas Cage: „Ich bin derzeit ein bisschen obdachlos“
03.11.2026 – 16:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Im September riss ein Erdloch die Garageneinfahrt von Nicolas Cages Strandhaus in Malibu weg. Aufgeben will der 62-Jährige sein Anwesen trotzdem nicht.
Heftige Regenfälle und Küstenerosion haben im September an Nicolas Cages Strandhaus in Malibu schwere Schäden angerichtet. Die Garageneinfahrt brach weg, an ihrer Stelle klafft seitdem ein tiefes Loch. Der Schauspieler lebt seither in Hotels.
Auf der Los Angeles Comic Con am Samstag sprach Nicolas Cage erstmals öffentlich über seine Lage. „Ich bin derzeit ein bisschen obdachlos“, sagte er laut „Page Six“. „Mit meinem Haus in Malibu ist etwas passiert, deshalb lebe ich gerade gewissermaßen in Hotels. Ich habe also keine gewöhnlichen Halloween-Kinder, die von Tür zu Tür gehen und die ich heute Abend beim Süßigkeitensammeln gern empfangen würde.“ Laut „Page Six“ ist die Villa 10,5 Millionen Dollar wert.
Das Erdloch hatte nicht nur Cages Einfahrt verschluckt, sondern auch die angrenzende Straße beschädigt. Für Anwohner und Einsatzkräfte war die Zufahrt dadurch blockiert. Die zuständigen Behörden stuften insgesamt 31 Grundstücke in der Gegend als nicht sicher nutzbar ein: Sieben Häuser galten als unbewohnbar, bei 24 weiteren fehlte eine sichere Zufahrt für Fahrzeuge. Laut der Stadt Malibu konnten Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste die betroffenen Häuser wegen der eingestürzten Strandzufahrt nicht verlässlich erreichen. Auch Cages Nachbarn mussten ihre Häuser verlassen.
Nicolas Cage kämpft um seine Luxusvilla
Trotzdem kämpft der Schauspieler um sein Anwesen. Mit mehreren kurzfristig beantragten Notfallgenehmigungen versucht er, das Haus zu sichern. Die Behörden erlaubten ihm bereits, Sandsäcke am Strand und an der Außenseite des Gebäudes auszulegen, um die Wucht der Wellen abzufangen und weiterer Küstenerosion entgegenzuwirken. Weitere Genehmigungen betreffen die Beseitigung von Asphalttrümmern, Vorbereitungen für mögliche Stützmaßnahmen sowie die Entnahme von Bodenproben.
Sein Halloween verbrachte Nicolas Cage trotz allem nicht ohne Feierlichkeiten. Da er kein eigenes Haus hatte, um verkleidete Kinder zu empfangen, zog er mit seiner vierjährigen Tochter August in Santa Monica von Tür zu Tür. Für den Abend, sobald die Kleine im Bett lag, hatte er sich ebenfalls etwas vorgenommen: Stanley Kubricks Klassiker „The Shining“. Dass der Film ausgerechnet in einem Hotel spielt, passte zu seiner aktuellen Wohnsituation.














