September 8, 2026 10:50 a.m. CEST

Nach Wechsel in die Serie A

„Friesenpferd“ braucht Geduld: Woltemade vorerst Bankspieler


08.09.2026 – 09:59 UhrLesedauer: 2 Min.

Nick Woltemade: Der deutsche Nationalstürmer ist neu in Turin. (Quelle: IMAGO/STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL)

Weil es in Newcastle schwierig wurde, wechselte Nick Woltemade auf Leihbasis nach Italien. Dort hat er aber einen anderen Spieler vor der Nase.

In der 76. Minute war es soweit: Nick Woltemade feierte am späten Sonntagabend sein Debüt für Juventus Turin. Vergangene Woche war der deutsche Nationalstürmer auf Leihbasis von Newcastle United zu den Italienern gewechselt. In der Schlussphase kam er dann für Douglas Luiz im Spiel gegen die AC Mailand beim Stand von 0:1 ins Spiel. Und Tatsache: Die offensivere Ausrichtung der Turiner zeigte Wirkung, Juve glich in der Nachspielzeit aus. Woltemade war am Tor zwar nicht direkt beteiligt, den Freistoß, aus dem das Tor fiel, holte er aber heraus. Immer ein kleines Erfolgserlebnis.

Womöglich wird es dem großgewachsenen Stürmer auch helfen, geduldig zu sein. Denn im Sturm ist vorerst Randal Kolo Muani gesetzt. Woltemade ist der Herausforderer, auch in den kommenden Wochen, stellte Trainer Luciano Spalletti klar. „Woltemade ist kopfballstark, man kann ihn als Lösung einsetzen. Ich setze weiterhin auf Kolo Muani“, sagte Luciano Spalletti nach er nach dem Spiel gegen Milan bei DAZN. „Am Ende werden wir sehen, wohin uns dieser Weg führt. Ich werde bis zum Ende der Saison dabei bleiben.“

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Woltemade muss also auf seine Chance von Beginn an warten. Inwiefern das Folgen für seine Rolle in der Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp hat, bleibt abzuwarten. Außen vor ist der Deutsche aber keineswegs, Trainer Spalletti schwärmte in einem Interview mit der italienischen Zeitung „Tuttosport“ vom 1,98 Meter großen Stürmer und wählte einen ungewöhnlichen Vergleich: „Ich habe ein Friesenpferd – und das kommt mir sehr ähnlich vor. Er ist statuenhaft, wirkt körperlich etwas einschüchternd, ist aber dann wieder sehr lieb und lässt sich gerne streicheln und reiten.“

Luciano Spalletti ist von seinem neuen Schützling angetan. (Quelle: IMAGO/www.imagephotoagency.it)
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