Bayern-Trainer im Krankenhaus
„War geschockt“: Weltmeister reagiert auf Kompany-Kollaps
25.10.2026 – 08:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Zusammenbruch von Vincent Kompany beschäftigt auch Miroslav Klose. Der Ex-Bayern-Profi hat ebenfalls mit dem hohen Arbeitspensum als Trainer im Profifußball zu kämpfen.
Weltmeister Miroslav Klose hat auf den Zusammenbruch von Bayern-Coach Vincent Kompany reagiert. Nach dem Spiel gegen Kaiserslautern sprach der Trainer des 1. FC Nürnberg über seine Betroffenheit und darüber, wie schwer es Trainern falle, auf die eigene Belastung zu achten.
„Ich war auch geschockt“, sagte Klose nach der 0:1-Pleite, der ersten Saisonniederlage des „Clubs“ in der 2. Bundesliga. Kompany wünsche er gute Besserung, so der 48-Jährige. Gesundheit sei das Allerwichtigste,
- Nächster schwacher Auftritt: Fans fordern Aus von Bundesliga-Trainer
- „Beleidigungen sind gefallen“: Füllkrug gerät mit DFB-Profi aneinander
Auf die Frage, ob es für Trainer im Profifußball schwierig sei, auf sich selbst zu achten, antwortete der ehemalige Stürmer: „Es ist nicht einfach, denn wir sind alle stur.“ Man müsse sich „selbst die Freizeit für den Kopf freischaufeln“, schob Klose nach. „Ich merke es selbst bei mir: Ich habe einen Tag in der Woche, wo ich wirklich versuche, ein bisschen früher den Laden zu verlassen. Aber das schaffe ich nicht immer.“
Kompany fehlt wohl wochenlang
Kompany war am Freitag an der Säbener Straße kollabiert, als er ein Training der Bayern-Amateure anschaute. Der Belgier wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort soll er noch einige Tage zur Beobachtung und für Untersuchungen bleiben. Bayern-Sportvorstand Max Eberl ließ am Samstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel des deutschen Rekordmeisters in Freiburg (Sonntag, ab 17.30 Uhr im Liveticker bei t-online) durchblicken, dass Kompany dem Klub wohl wochenlang fehlen wird.
Der 53-Jährige deutete dabei auch an, dass der Bayern-Trainer sich körperlich übernommen habe. Ob ein Zusammenhang des Zusammenbruches mit der „saftigen“ Virusinfektion besteht, von der Kompany zuletzt gesprochen hatte, ist nicht bekannt. Offensichtlich habe der 40-Jährige aber nicht auf Zeichen seines Körpers gehört, vermutete Eberl.
