Morddrohungen gegen Familie
Niedersachsens Migrationsbeauftragter Kurku tritt zurück
04.09.2026Lesedauer: 1 Min.
Nach der Gewalttat von Stade und familiären Verstrickungen zieht Niedersachsens Migrationsbeauftragter Deniz Kurku (SPD) Konsequenzen.
Niedersachsens Landesbeauftragter für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku (SPD), legt sein Ehrenamt mit sofortiger Wirkung nieder. Als Grund nannte er in einer Mitteilung der Staatskanzlei massive Anfeindungen, Morddrohungen und Falschbehauptungen im Zusammenhang mit der Gewalttat von Stade.
Laut „Spiegel“ begründete der SPD-Politiker seinen Rücktritt auch damit, dass er sein Amt ehrenamtlich ausführe.
Kurku war 2017 erstmals in den Landtag von Niedersachsen eingezogen. Er hatte zuvor Politikwissenschaften studiert. Der Abgeordnete selbst hatte stets darauf hingewiesen, dass er selbst mit der Tat nicht in Verbindung stehe.
