Juli 26, 2026 8:52 p.m. CEST

Merz: „Wir sind mehr, wir sind stärker“

16.25 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz hat nach dem Angriff am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) dazu aufgerufen, sich durch solche Taten nicht einschüchtern zu lassen. „Diese Taten haben nur einen Zweck: Sie wollen unsere Gesellschaft spalten, sie wollen uns das Wichtigste nehmen, was wir haben, nämlich unsere Offenheit und unsere Freiheit“, sagte der CDU-Politiker in Berlin kurz vor einem Gedenkgottesdienst.

„Ich möchte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des CSD hier in Berlin und in ganz Deutschland zurufen: Lassen Sie sich, lassen wir uns nicht einschüchtern.“ Diese Straftäter und Extremisten hätten keinen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft. „Wir sind mehr, wir sind stärker“, sagte Merz.

Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen nach Anschlag

16.24 Uhr: Die Bundesanwaltschaft wird die Ermittlungen zu dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) übernehmen. Das kündigte Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) an.

Polizei äußert sich zum Zustand der Verletzten

15.51 Uhr: Nach dem Angriff am Rande des CSD in Berlin gibt die Polizei mit Blick auf die Verletzten Entwarnung. Sie seien nicht mehr in Lebensgefahr, sagte ein Sprecher der Polizei. Niemand der Verletzten in den Krankenhäusern sei momentan in einem kritischen, lebensbedrohlichen Zustand.

Helfer versorgen Menschen nach dem Anschlag auf den Berliner CSD: Ein Mensch wurde getötet, 29 weitere zum Teil schwer verletzt. (Quelle: Christian Mang/reuters)

Bei dem Angriff starb nach Angaben von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) ein Mensch, 29 weitere wurden verletzt oder schwerstverletzt. Der 21-jährige Tatverdächtige ist auf der Flucht.

Dobrindt spricht von „islamistischem Anschlag“ – und warnt

14.28 Uhr: In einem Statement vor der Presse hat Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) die Zahl der Verletzten nach oben korrigiert: Es habe „29 Verletzte und Schwerstverletzte“ gegeben. Außerdem äußerte er sich zum Gesuchten Abdul Ballout: Er sei deutscher Staatsbürger „mit libanesischem Hintergrund“, habe eine Vielzahl von Straftaten begangen und sei auch bereits zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Alexander Dobrindt (CSU) gibt ein Statement: Er trat mit Berliner Bürgermeister Kai Wegner (CDU) vor die Presse. (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/imago)

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