Juli 26, 2026 3:10 p.m. CEST

CSD-Angriff: Keine Lebensgefahr bei acht Charité-Patienten

12.16 Uhr: Nach der Attacke am Rande des CSD in Berlin hat die Charité einen Überblick zum Zustand der von ihr versorgten Patienten gegeben. „Die Charité hat gestern Nacht acht auf dem CSD verletzte Menschen versorgt, vier konnten inzwischen entlassen werden“, schrieb ein Sprecher des Klinikums. Vier weitere Patienten werden ihm zufolge aktuell auf Intensivstationen behandelt. Es bestehe „zum jetzigen Zeitpunkt keine Lebensgefahr“. Insgesamt gab es nach Angaben der Berliner Feuerwehr 16 Verletzte, die auf verschiedene Krankenhäuser aufgeteilt wurden.

Durchsuchungen am Anhalter Bahnhof augenscheinlich beendet

12.11 Uhr: Die Durchsuchungen am S-Bahnhof Anhalter Bahnhof sind offenbar beendet. Laut einer t-online-Reporterin vor Ort sind alle Ausgänge des Bahnhofs offen, die Polizei ist zwar noch präsent, allerdings finden augenscheinlich keine Durchsuchungen statt.

Trauerveranstaltung vor dem Brandenburger Tor angekündigt

12.05 Uhr: Der Flinta-Chor D-Dur Dykes* hat auf Instagram zu einer Trauerveranstaltung am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor eingeladen. Am Sonntag um 14 Uhr wolle man gemeinsam mit Opfern und Betroffenen des Angriffs auf den CSD gedenken.

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Was bedeutet Flinta?

Flinta ist eine Abkürzung für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans- und agender Personen. Der Begriff beschreibt Menschen, die sich aufgrund ihrer Geschlechtsidentität oder sexuellen Ausrichtung von Diskriminierung in einer männlich geprägten Umwelt betroffen sehen.

Dobrindt und Wegner wollen sich bei PK im Tiergarten äußern

11.53 Uhr: Nach dem Angriff am Rande des Berliner CSD wollen sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) am Mittag vor der Presse äußern. Für 13 Uhr ist am Tatort im Tiergarten eine Pressekonferenz angesetzt, teilte die Senatsverwaltung mit. An dieser werde auch Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel teilnehmen. Gegen 16 Uhr sind nach einer Sondersitzung des Senats Pressestatements am Roten Rathaus geplant.

Amsterdam verstärkt Schutz für Großereignis World Pride

11.43 Uhr: Nach dem tödlichen Angriff am Rande der Berliner Christopher-Street-Day-Feier werden für die gegenwärtig in Amsterdam stattfindende World Pride zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Dies geschehe, wo immer es nötig erscheine, teilte Amsterdams Bürgermeisterin Femke Halsema am Sonntag laut der niederländischen Nachrichtenagentur ANP mit. Polizei, Staatsanwaltschaft und Stadtverwaltung arbeiteten dabei eng zusammen. Einzelheiten wurden nicht genannt.

Die World Pride gilt als eines der größten internationalen Events der LGBTQ+-Bewegung. Das Festival findet in diesem Jahr zum ersten Mal in Amsterdam statt. Die mehrtägigen Veranstaltungen wurden am Samstag im Beisein von Königin Máxima ohne Zwischenfälle feierlich eröffnet. Als Höhepunkt ist für den kommenden Samstag die Bootsparade Pride Amsterdam über die Grachten der niederländischen Hauptstadt geplant. Zu den verschiedenen Veranstaltungen der World Pride werden insgesamt hunderttausende Besucher erwartet.

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