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Chuck-Norris-Film erhielt in Amerika eine niedrige Altersfreigabe


16.10.2026 – 13:41 UhrLesedauer: 2 Min.

„McQuade, der Wolf“: Chuck Norris als Texas Ranger im Alleingang für Recht und Ordnung. (Quelle: imago stock&people/imago)

Nimmt Chuck Norris in seinen Filmen das Gesetz in die Hand, nutzt er selten sanfte Methoden. Dennoch erhielt „McQuade, der Wolf“ eine niedrige Altersfreigabe.

Über Schauspieler Chuck Norris existieren zahlreiche Witze, die seine Stärke und Durchsetzungskraft in den Fokus stellen. Wenn er in seinen Filmen zuschlägt, haben Gegner wenig zu lachen. Mit ähnlicher Überzeugung setzte sich Norris auch für eine angemessene Alterseinstufung des Filmes „McQuade, der Wolf“ vor dem Bewertungsgremium der Motion Picture Association of America ein.

Darum geht es in „McQuade, der Wolf“

J.J. McQuade (Norris) kämpfte als ehemaliger Texas Ranger viele Jahre gegen das Böse. Doch das Verbrechen lässt ihn nicht zur Ruhe kommen und verlangt weiterhin seine volle Aufmerksamkeit. Als ein Militärtransport überfallen wird, schiebt er die Gnade beiseite und bringt die Verbrecher zur Strecke.

Allerdings gerät McQuade in einen Hinterhalt, dem er nur knapp entkommen kann. Seine Recherchen führen ihn zu einem internationalen Waffenschmuggler-Ring, der von einem kampferprobten Anführer (David Carradine) geleitet wird. Als dieser McQuades Tochter entführt, sieht der Gesetzeshüter rot.

Wie sehenswert ist „McQuade, der Wolf“?

Von der Kritik erhält „McQuade, der Wolf“ lediglich schwache 57 Prozent, wie das Bewertungsportal „Rotten Tomatoes“ belegt. Das Publikum urteilt mit 67 Prozent etwas milder. Solide 6,3 von insgesamt 10 Sternen vergibt die internationale Filmdatenbank „IMDb“.

Filmkritiker Roger Ebert brachte alle Pros und Kontras in seiner Kritik auf den Punkt: „All diese Charaktere werden in eine Handlung geworfen, die natürlich im Grunde bedeutungslos ist. Aber der Film nimmt die Handlung ernst, treibt sie voran und sorgt so für viel Spannung.“ Weiterhin schreibt er: „Es ist ein Actionfilm. Dafür entschuldigt er sich nicht. Aber es ist Action auf hohem Niveau.“

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Andere Länder, andere Altersfreigaben

Knallharte Action gehört in Chuck-Norris-Filmen zum Pflichtteil. „McQuade, der Wolf“ bildet dabei keine Ausnahme und wurde von der deutschen Freiwilligen Selbstkontrolle (FSK) im Jahr 1987 mit einer Freigabe ab 16 Jahren eingestuft. Nach einer Neuprüfung im Jahr 2013 erfolgte sogar eine Erhöhung auf FSK 18.

In Amerika kategorisierte die ansässige Prüfungsstelle aufgrund von vorkommenden Schimpfwörtern den Film mit einem R-Rating. Wie die Filmseite „kino.de“ erklärt, dürfen „diese Filme von Jugendlichen unter 17 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten gesehen werden.“

Diese Entscheidung sah Chuck Norris jedoch anders. Wie in der Filmdatenbank „IMDb“ zu lesen ist, focht Norris die Altersfreigabe an. Er war überzeugt, dass „die thematische Struktur des Triumphierens des Guten über das Böse eine breitere Einteilung des Publikums rechtfertige“. Der Einwand erwies sich als erfolgreich, denn die hohe Alterseinstufung wurde zurückgezogen.

Stattdessen vergab das Gremium ein PG-Rating. Vergleichbar ist diese Altersfreigabe mit einer deutschen FSK 6. „Bei diesen Filmen wird eine elterliche Anleitung für Kleinkinder empfohlen“, schreibt „kino.de“. Für einen Actionfilm dieser Härte eine ungewöhnlich niedrige Einordnung.


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