Studium statt Wettkampf
Deutscher Radfahrer beendet überraschend seine Karriere
25.09.2026 – 18:35 UhrLesedauer: 1 Min.
In gut einer Woche fährt Maximilian Walscheid sein letztes Rennen im Profi-Radsport. Danach geht es für ihn wieder an den Schreibtisch.
Mit 33 Jahren zieht Maximilian Walscheid überraschend einen Schlussstrich. Der Radprofi beendet zum Jahresende seine Karriere und widmet sich künftig wieder seinem Medizinstudium. Seine Entscheidung gab der Mixed-Teamweltmeister von 2021 im Rahmen der WM von Montreal bekannt. Walscheid wird zudem bei seiner Mannschaft Lidl in das Performance Center wechseln. Sein letztes Rennen bestreitet er beim Münsterland Giro am 3. Oktober. Dort hatte er 2018 gewonnen.
„Wenn man, so wie ich, den Radsport liebt und ihm einen großen Teil seines Lebens gewidmet hat, ist es nie leicht, Abschied zu nehmen. Es tut weh, aber es ist der perfekte Moment und ich bin froh, ihn selbst wählen zu können“, sagte Walscheid.
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In seiner bisherigen Karriere gelangen dem sprintstarken Zeitfahrspezialisten 14 Profi-Siege. Seinen wohl größten Erfolg feierte der Heidelberger im Nationaltrikot. Vor fünf Jahren gewann er gemeinsam mit Tony Martin, Nikias Arndt, Lisa Klein, Lisa Brennauer und Mieke Kröger den WM-Titel im Mixed-Zeitfahren. Für Martin war es das letzte Rennen seiner Karriere.
Auch bei der aktuell laufenden WM trat Walscheid in dieser Disziplin an. Die deutsche Mannschaft kam allerdings nicht über den sechsten Platz hinaus. Zuvor hatte Walscheid im Einzelzeitfahren lediglich Rang 27 erreicht. „Er hat einfach einen rabenschwarzen Tag erwischt“, sagte Bundestrainer Jens Zemke.














