Kritik am medialen Ostbild
„Eher rechtsextrem, eher rückständig“
04.10.2026 – 11:39 UhrLesedauer: 1 Min.

Deutschland feiert seine Wiedervereinigung. Doch für viele Menschen im Osten bleibt die Frage, wie viel die Einheit ihnen tatsächlich gebracht hat. Die Journalistin Marieke Reimann sieht Versäumnisse, die bis heute nachwirken.
Die Wiedervereinigung brachte Freiheit, aber aus Reimanns Sicht wurde die Chance verpasst, Deutschland gemeinsam neu zu gestalten. Wie unterschiedlich die Menschen von der Einheit profitieren, zeigt sich für Reimann besonders beim Vermögen: „Was hilft denn eine sanierte Innenstadt, wenn mir in der Innenstadt keine Wohnung gehört?“, fragt Marieke Reimann.
Auch kritisiert sie den Blick der Medien auf Ostdeutschland, während t-online-Chefredakteur Florian Harms die Wiedervereinigung trotz aller Schwierigkeiten als große Erfolgsgeschichte verteidigt.
Warum beeinflussen die Erfahrungen der Nachwendezeit das Vertrauen in Politik und Medien bis heute? Und wie nutzt die AfD die Unzufriedenheit für sich? Darüber sprechen Reimann und Harms in der neuen Folge von „Tagesanbruch – Die Diskussion“.
Hören Sie hier das ganze Gespräch.
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