Barfuß und in Badehose
Fast nackt auf Gipfel: Foto alarmiert die Bergrettung
21.08.2026 – 15:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Mann macht sich fast unbekleidet auf den Weg zum höchsten Gipfel des Apennins. Kurz darauf veröffentlicht die italienische Bergrettung einen eindringlichen Appell.
Barfuß, mit freiem Oberkörper und nur mit einer Badehose bekleidet besteigt ein junger Mann den Corno Grande. Ein Foto der Bergtour verbreitet sich im Internet – und ruft schließlich die Bergrettung auf den Plan. Denn mit 2.912 Metern ist der Corno Grande der höchste Gipfel der Abruzzen, der Höchste des Apennin und somit der höchste Punkt auf italienischem Festland abseits der Alpen.
Der Berg verlangt Wanderern einiges ab. Für die Tour werden fünf bis sechs Stunden veranschlagt. Die Route hat den Schwierigkeitsgrad EE und ist damit nur für erfahrene Wanderer geeignet. Das Gelände ist stellenweise steil und steinig.
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Warnung nach leichtbekleidetem Aufstieg in Italien
Auf die kursierenden Aufnahmen reagierte die Bergrettung der Abruzzen mit einer offiziellen Stellungnahme. „Die Direttissima ist kein einfacher Wanderweg: Sie weist ausgesetzte Abschnitte und technisch anspruchsvolle Passagen auf, die Vorbereitung, Erfahrung und die richtige Ausrüstung erfordern“, heißt es in der Mitteilung.
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Die Einsatzkräfte appellieren deshalb an alle, die diese oder vergleichbare Routen in Angriff nehmen wollen, die eigenen Fähigkeiten, die Beschaffenheit des Weges und die notwendige Ausrüstung sorgfältig abzuwägen. Ob der barfüßige Mann auf dem Foto tatsächlich auf der Direttissima unterwegs war, geht aus dem Beitrag nicht eindeutig hervor. Doch die Warnung der Bergretter kommt nicht zufällig.
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Italiens Bergretter appellieren an Wanderer und Bergsteiger
Nach ihren Angaben ist die Zahl der Rettungseinsätze in dieser Saison sehr hoch. Das zeige, wie wichtig es sei, die Schwierigkeiten einer Tour und die Bedingungen am Berg nicht zu unterschätzen. „Sich vor dem Aufbruch zu informieren, vorzubereiten und eine den eigenen Fähigkeiten entsprechende Route zu wählen, ist ein wesentlicher Bestandteil der Bergsicherheit“, erklärte die Bergrettung. Gerade in einer Phase, in der viele Menschen in den Bergen unterwegs sind, fordert sie deshalb besondere Aufmerksamkeit.
Der Fall des leicht bekleideten Wanderers ist für die Bergrettung deshalb vor allem Anlass für einen grundsätzlichen Appell.














