Oktober 6, 2026 4:46 p.m. CEST

Auslöser soll eine harmlose Bitte gewesen sein

Mann tritt Chihuahuas beim Gassigehen tot


06.10.2026 – 13:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Chihuahua (Symbolbild): Die Frau soll den Angreifer einfach nur um etwas gebeten haben. (Quelle: Jürgen Theobald (theo))

Eine Frau geht mit ihren Chihuahuas spazieren. Als ihr ein Mann mit einem anderen Hund entgegenkommt, ruft sie ihm nach eigener Aussage etwas zu – woraufhin die Situation eskaliert.

Im ostsächsischen 9.300-Einwohner-Ort Sebnitz soll ein Mann zwei kleine Hunde nach einem Streit totgetreten haben. Wie die Polizei mitteilte, steht der 41-Jährige zudem unter Verdacht, die Frau geschlagen zu haben, die mit ihren Chihuahuas spazieren gegangen war.

Die Tat ereignete sich demnach am Montag der vergangenen Woche (28. September). Der Beschuldigte sei gegen 15.20 Uhr auf die Frau gestoßen, als er selbst mit seinem Mischlingshund auf einer Gassirunde war. Dabei sei es zum Streit gekommen, in dessen Folge der 41-Jährige ausgerastet und gewalttätig geworden sein soll.

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Jetzt berichtet die „Bild“-Zeitung über den mutmaßlichen Auslöser des Streits. Die 62 Jahre alte Halterin der getöteten Chihuahuas sagte demnach, der Hund des Mannes sei auf ihre Hunde zugelaufen. Daraufhin habe sie dem Mann eine harmlose Bitte zugerufen: „Nehmen Sie Ihren Hund doch bitte etwas kürzer an die Leine.“

Chihuahuas totgetreten: „Seine Gedärme traten gleich heraus“

Der 41-Jährige sei dem Wunsch zuerst nachgekommen – und anschließend auf sie und ihre Hunde losgegangen. Ein Hund wurde demnach am Bauch getroffen. „Seine Gedärme traten gleich heraus“, zitierte die „Bild“ die 62 Jahre alte Altenpflegerin. Das Tier namens Bobby sei noch auf dem Weg zum Tierarzt gestorben. Den anderen Hund habe der Mann am Kopf verletzt. Fritz sei in der Nacht verendet.

Die Altenpflegerin selbst erlitt Hämatome im Gesicht und am Oberkörper und war nach eigenen Angaben kurz bewusstlos. Jetzt trauert sie: „Die beiden haben doch niemandem etwas getan“, sagte sie der „Bild“. „Es tut einfach nur weh.“

Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Körperverletzung und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und sucht nach weiteren Zeugen des Vorfalls. Wer etwas gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer (0351) 483 22 33 bei den Beamten zu melden.

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