Bis 2030
Lufthansa plant Abbau von 4.000 Stellen
Aktualisiert am 29.09.2025 – 08:20 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Vorstand der Lufthansa hat seine Pläne zum Personalabbau vorgestellt: Das Unternehmen will bis 2030 Tausende Stellen streichen.
Bis 2030 möchte die Lufthansa in der Verwaltung Stellen streichen und erhöht zugleich ihr mittelfristiges Renditeziel. Durch Digitalisierung, Automatisierung und effizientere Prozesse sollen bis Ende des Jahrzehnts 4.000 Stellen wegfallen, erklärte die Fluggesellschaft am Montag. Der Konzern beschäftigte zuletzt rund 103.000 Mitarbeiter.
Reuters hatte bereits vergangene Woche erfahren, dass 20 Prozent der Jobs außerhalb des direkten Flugbetriebs abgebaut werden sollen. Der MDax-Konzern setzte sich anlässlich einer Investorenkonferenz außerdem ein höheres mittelfristiges Finanzziel: Die bereinigte Umsatzrendite soll ab 2028 acht bis zehn Prozent betragen. Bisher verfolgte das Unternehmen acht Prozent, erreichte diese wegen hoher Kosten aber selten.
Zeitgleich endet an diesem Dienstag (30. September) die Urabstimmung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC). Sie hatte ihre Mitglieder bei der Lufthansa-Kerngesellschaft und der Frachttochter Lufthansa Cargo aufgerufen, über einen Arbeitskampf zu entscheiden.
Angaben der VC zufolge sind mindestens 70 Prozent Zustimmung der Abstimmungsberechtigten erforderlich, um Streiks auf den Weg zu bringen. Enthaltungen oder Nichtteilnahmen werden als Nein-Stimmen gewertet.
Dass die Gewerkschaft unmittelbar nach Auszählung der Stimmen einen Streiktermin nennen wird, gilt als unwahrscheinlich. Bei früheren Auseinandersetzungen hat die VC nach Ablauf einer Urabstimmung häufiger der Gegenseite noch einmal Gelegenheit gegeben, ein neues Angebot vorzulegen.














