September 3, 2026 11:59 a.m. CEST

Auf Rüstungsunternehmen

LKA vermutet Anschlagsversuch in München – zwei Festnahmen


Aktualisiert am 03.09.2026 – 11:03 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Polizist mit einem Polizei-Spürhund läuft an einem Firmengelände vorbei: Das Bayerische LKA ermittelt zu einem möglichen politischen Hintergrund. (Quelle: Peter Kneffel/dpa)

In der Nacht zu Donnerstag hat es auf einer Baustelle in München gebrannt. Am Morgen gibt das LKA bekannt, dass es wegen eines politischen Hintergrunds ermittelt.

Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) einen Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. Es werde wegen eines politischen Hintergrunds ermittelt, sagte ein Sprecher des LKA. Deswegen habe das LKA die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Um welches Unternehmen es konkret geht, sagte der Sprecher nicht.

In der Nacht zum Donnerstag sollen mehrere Brandsätze aus einem Auto auf die Baustelle geworfen worden sein. Mindestens einer der Brandsätze habe ein Feuer ausgelöst, das Polizisten löschten. Größerer Schaden sei nicht entstanden, sagte der Sprecher. Ein weiterer Brandsatz musste von Spezialkräften entschärft werden.

Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und alarmierte die Polizei. Nach der Fahndung wurden eine 28-jährige Frau und ein 38-jähriger Mann festgenommen. Dabei handelt es sich nach Angaben des LKA um zwei Bulgaren. Ob sie mit der Tat in Verbindung stehen, werde nun ermittelt. Zunächst hatte der Bayerische Rundfunk berichtet.

Aktie.
Die mobile Version verlassen