November 8, 2026 7:44 p.m. CET

Bundesliga

Hitziges Derby in Köln: Clevere Leverkusener siegen


Aktualisiert am 08.11.2026 – 17:30 UhrLesedauer: 3 Min.

Jubel bei Leverkusen: Ein Treffer reichte ihnen zum Derby-Sieg. (Quelle: Herbertz / Nico Herbertz/imago-images-bilder)

Das kleine Rheinderby zwischen Köln und Leverkusen beginnt turbulent. Am Ende sichert sich die „Werkself“ drei Punkte.

Bayer Leverkusen hat ein intensives Rheinderby beim 1. FC Köln gewonnen. Die „Werkself“ setzte sich in einem hitzig geführten Duell mit 2:1 (1:0) durch. Von Beginn an schenkten sich beide Mannschaften dabei nichts, in den ersten zehn Minuten gab es Torchancen auf beiden Seiten. Die Führung für die Gäste fiel durch einen direkt verwandelten Freistoß von Aleix García in der siebten Spielminute.

In der Folge nahmen die Torchancen etwas ab und die Fouls zu. Es wurde ein echtes Derby zwischen beiden Mannschaften inklusive Rudelbildung. In der Schlussphase drängten die Kölner nochmal auf den Ausgleich, doch eiskalte Leverkusener nutzten eine ihrer Chancen zur Entscheidung durch Patrik Schick (85.). Saïd El Mala konnte in der zweiten Minute der Nachspielzeit nur noch den Kölner Ehrentreffer erzielen.

Durch den Sieg springt Leverkusen mit nun 16 Punkten auf Tabellenplatz fünf. Köln bleibt mit neun Zählern und Rang 15 im Tabellenkeller stecken.

So lief das Spiel

Bei Leverkusen rückte Malik Tillmann überraschend erstmals seit dem zweiten Spieltag wieder in die Startelf. Nach seiner Einwechslung gegen Stuttgart (2:4) war der 35-Millionen-Euro-Transfer mit Pfiffen bedacht worden. Köln brachte im Vergleich zum 1:1 beim 1. FC Union Berlin Mikey Moore für Isak Jóhannesson. Ragnar Ache fehlte derweil weiter im FC-Kader. Trainer Wagner sprach vor der Partie bei DAZN von einer „letzten Vorsichtsmaßnahme“.

Auf den Rängen heizten die FC-Fans mit einem großen Banner samt Vereinslogo und der Aufschrift „Nur wir“ die Stimmung im zweiten Derby dieser Saison kräftig an, während die Leverkusener Anhänger auf der Gegenseite im Gästeblock rote Pyrotechnik zündeten. Die hitzige Atmosphäre auf den Rängen übertrug sich mit Anpfiff auch auf den Platz, auf dem sich in den ersten Minuten ein wilder Schlagabtausch entwickelte.

Bereits nach 25 Sekunden prüfte Linton Maina Bayer-Keeper Mark Flekken. Auf der Gegenseite verhinderte Marvin Schwäbe gleich mit drei starken Paraden hintereinander zunächst den Rückstand (5./6.). Beim Freistoß von García war der FC-Schlussmann dann aber machtlos: Der nach dem 0:1 gegen Marseille wegen seiner defensiven Nachlässigkeit kritisierte Freistoßspezialist traf aus rund 20 Metern wuchtig und sehenswert ins linke Eck zur Führung.

Aktie.
Die mobile Version verlassen