Von RTL zur ARD
„Let’s Dance“-Star Motsi Mabuse bekommt eigene Realityshow
19.10.2026 – 15:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Motsi Mabuse ist nicht länger primär auf RTL zu sehen. Die „Let’s Dance“-Jurorin teilt nun auch private Geschichten in der ARD.
Motsi Mabuse zeigt sich jetzt auch im Ersten. Deutschlandweit bekannt wurde die Profitänzerin durch die RTL-Sendung „Let’s Dance“. Dort brachte sie den Promi-Kandidaten von 2007 an zunächst das Tanzen bei, seit 2011 bewertet sie diese als fester Teil der Jury. Während Mabuse dem Privatsender weiterhin treu bleibt, hat sie nun jedoch auch eine eigene Show in der ARD.
Seit dem 19. Oktober ist in der Mediathek des Senders ihre neue Reality-Doku „Motsi & Oti – Meet the Mabuses“ abrufbar. Darin gewähren sie und ihre Schwester Otlile Mabuse, die ebenfalls Profitänzerin ist und bei „Let’s Dance“ zu sehen war, Einblick in ihr Leben.
In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur sagte Motsi Mabuse: „Es hat einfach Spaß gemacht, mit meiner Schwester was zu machen. Ich glaube auch, gerade heutzutage ist es nochmal wichtig, neue Geschichten zu erzählen und zu sehen, wie es wirklich ist.“

Motsi Mabuse schwärmt von Südafrika
Die Schwestern stammen aus Südafrika. „Wir sind als junge Mädchen hierhergekommen nach Europa und mussten arbeiten, mit allen möglichen Situationen umgehen – aber trotzdem durchziehen und unser Ziel erreichen“, erinnert sich Mabuse.
Sie schließt nicht aus, zukünftig wieder mehr Zeit in Südafrika zu verbringen: „Wenn die Arbeitsphase vorbei ist, wenn man in die Rente geht, kann ich mir sehr gut vorstellen, ein halbes Jahr in Deutschland zu leben und ein halbes Jahr in Südafrika zu sein.“ Sie vermisse vor allem das Essen, die „Gewürze, Früchte, die man vom Baum essen kann“.
Motsi Mabuse erlebt Alltagsrassismus
In ihrer Doku thematisiert Mabuse unter anderem das Thema Alltagsrassismus und sprach darüber auch mit der dpa. Sie spüre ihn vor allem dann, wenn sie kein Make-up trägt. Zwar sei sie nach so vielen Jahren im deutschen Fernsehen bekannt und werde als „Frau Mabuse“ auch durchaus freundlich empfangen. „Aber ich erlebe auch, dass ich in Hamburg in ein Uhrengeschäft gehe und der Verkäufer mir ins Gesicht sagt, das sei das falsche Geschäft für mich. Ich erlebe Rassismus unterschiedlich. Wenn ich zum Krankenhaus gehe, ungeschminkt und ohne gemachte Haare, dann erlebe ich Rassismus“, so die 45-Jährige.
Wenn sie ungeschminkt fliege, werde sie immer angehalten. „Ich werde immer nach meinem Ausweis gefragt oder darauf hingewiesen, dass ich in der Business-Class-Schlange stehe. So, als gehöre ich da nicht hin.“














