Tod mit 89 Jahren
Leichtathletik-Trainer Osenberg gestorben – vier Olympia-Goldmedaillen
21.07.2026 – 22:03 UhrLesedauer: 1 Min.
Gerd Osenberg formte Olympiasiegerinnen wie Heide Ecker-Rosendahl und Heike Henkel zu Weltklasse-Athletinnen. Vor allem ein Turnier bleibt auch nach seinem Tod in Erinnerung.
Der langjährige Trainer Gerd Osenberg ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Der Coach aus Radevormwald hat die deutsche Leichtathletik über Jahrzehnte geprägt – seine Athletinnen gewannen insgesamt elf olympische Medaillen, darunter viermal Gold.
Zu seinen Schützlingen zählten neben Ecker-Rosendahl, Nasse-Meyfarth und Henkel auch Liesel Westermann und Ellen Wessinghage. Besonders prägend waren die Olympischen Spiele 1972 in München: Zwei Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille gingen auf sein Konto.
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Für seine Verdienste erhielt Osenberg das Bundesverdienstkreuz sowie den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen. Auch nach seinem Rücktritt gab er seine Erfahrung im hohen Alter weiter.
In einer Mitteilung des TSV Bayer Leverkusen hieß es: „Sein Name wird für immer untrennbar mit den größten Erfolgen der Leverkusener Leichtathletik verbunden bleiben.“ Osenberg habe „Generationen geprägt“ und „sein Vermächtnis geht weit über Medaillen hinaus“.














