Neuer Niederlande-Trainer? Liverpool macht Slot den Weg frei
Der FC Liverpool macht einem Medienbericht zufolge den Weg für ein mögliches Engagement von Arne Slot als neuer niederländischer Fußball-Nationaltrainer frei. Der englische Rekordmeister wolle dafür sorgen, dass Slot nicht seinen Anspruch auf finanzielle Entschädigung nach der Trennung der vergangenen Saison verliere, sollte dieser neuer Bondscoach werden, berichtete „De Telegraaf“.
Der 47-Jährige gilt als Kandidat für die Nachfolge von Ronald Koeman, der nach dem frühen Aus bei der Weltmeisterschaft im Sechzehntelfinale gegen Marokko zurückgetreten war. Liverpool hatte den vorigen Meistercoach Slot nach der enttäuschenden abgelaufenen Saison von seinen Aufgaben entbunden.
Dem Bericht zufolge will Liverpool das Gehalt Slots in seinem ersten Jahr als Nationaltrainer auf den Betrag aufstocken, der dem Trainer noch beim Premier-League-Klub zugestanden hätte. Somit müsste Slot keinen finanziellen Verlust hinnehmen und sein Ex-Club spart ebenfalls. Slots Vertrag an der Anfield Road läuft noch bis zum Sommer 2027.
Yamal reagiert auf Rassismus-Eklat
Spaniens Jungstar Lamine Yamal hat nach der rassistischen Äußerung des ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy vor dem WM-Halbfinale gegen Frankreich auf die verbindende Kraft des Fußballs verwiesen.
„Wenn Fußball etwas bewirken kann, dann Integration. Frankreich und wir sind beide Beispiele für Integration. Darum geht es im Fußball – nicht darum, über Aussagen anderer Menschen zu sprechen“, sagte der Flügelspieler an seinem 19. Geburtstag. „Morgen spielen wir eines der schönsten Spiele, die man bei einer Weltmeisterschaft erleben kann. Ich glaube nicht, dass jetzt der richtige Moment ist, darüber zu sprechen“, sagte Yamal vor dem Halbfinale gegen Frankreich (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online).

Rajoy, früher Politiker der konservativen Volkspartei PP, hatte in einem Beitrag für die Digitalzeitung „El Debate“ geschrieben, Frankreich verfüge über einen Kader auf höchstem Niveau. Allerdings stünden keine Franzosen in dem Fußball-Team, behauptete er. Rajoys Beitrag stieß sowohl in Frankreich als auch in Spanien vor der Partie in Arlington bei Dallas auf scharfe Ablehnung.












