Gut geeignete Durstlöscher sind etwa
- Leitungswasser,
- Mineralwasser,
- Saftschorle oder
- ungesüßter Früchte- oder Kräutertee.
Vermeiden Sie eiskalte oder sehr heiße Getränke. Zu Heißes fördert das Schwitzen, zu Kaltes kann den Kreislauf belasten, weil es den Körper dazu anregt, mehr Wärme zu erzeugen.
Zusätzlich können Sie auf besonders wasserreiche Lebensmittel zurückgreifen – etwa Melone, Tomaten oder Gurken.
Tipp 2: Rasche Temperaturwechsel vermeiden
Aus dem klimatisierten Raum in die pralle Sonne und umgekehrt: Rasche Temperaturwechsel um mehr als fünf Grad können Kopfschmerzen begünstigen. Besser ist es, den Körper sanft an die neue Temperatur zu gewöhnen und die Klimaanlage nicht zu kalt einzustellen.
Hilfreich kann es sein, in einem Raum mit Klimaanlage zunächst einen Pullover oder eine Jacke anzuziehen, damit sich der Körper umstellen kann.
Tipp 3: Sonnenbrille nicht vergessen
Vermeiden Sie es, ins gleißende Licht zu schauen. Das schadet nicht nur den Augen, sondern kann auch Kopfschmerzen oder Migräne auslösen. Abhilfe schafft eine gute Sonnenbrille.
Sonnenbrillen gibt es in verschiedenen Blendschutzfilterkategorien – von 0 bis 4. Sehr starken Blendschutz, etwa für den Wassersport, bietet Kategorie 4. Autofahren ist mit einer Brille der Kategorie 4 jedoch nicht erlaubt, da die Sicht dadurch eingeschränkt ist.
Abgesehen von einem guten Blendschutz ist der UV-Schutz von Belang. Achten Sie beim Kauf darauf, dass sich an der Innenseite der Bügel ein CE-Zeichen befindet. CE steht für Conformité Européenne und bedeutet, dass das Produkt den europäischen Richtlinien zum Schutz der Augen entspricht.
Tipp 4: Kopfbedeckung tragen
Wer bei Hitze keine Kopfbedeckung trägt, kann leicht Kopfschmerzen bekommen. Im schlimmsten Fall droht ein Sonnenstich.
Sonnenhut, Mütze oder Cap schützen den Kopf vor direkter Sonneneinstrahlung und sollten daher nicht fehlen.
Tipp 5: Eis langsam lutschen
Bei Hitze genehmigen sich viele gern ein Eis – und bekommen anschließend Kopfschmerzen. Warum, ist noch nicht abschließend geklärt.
Das Eis löst am Gaumen und der Rachenrückwand einen Kältereiz aus. Dieser führt dazu, dass sich die dahinter verlaufenden Hirnarterien kurzzeitig verengen. Damit weiterhin ausreichend Sauerstoff ins Hirn gelangt, reagiert der Körper darauf, und die Gefäße weiten sich schlagartig. Möglicherweise ruft diese Reaktion den auch als Hirnfrost bezeichneten Kopfschmerz hervor. Gefährlich ist er nicht, aber unangenehm.
Um dem Kopfschmerz zu entgehen, kann es helfen, das Eis zunächst im Mund langsam anzuwärmen. Das gilt auch für kalte Getränke. Ist der Kopfschmerz bereits da, lässt er sich durch einen in ein Tuch eingeschlagenen Kühlakku lindern, der immer wieder kurz an den Kopf gehalten wird.














