Neue Prognose
Kölner Rheinpegel soll Dienstag Zwei-Meter-Marke erreichen
25.10.2026 – 12:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach dem langanhaltendem Niedrigwasser knackt der Rheinpegel in Köln am Sonntag wieder die Ein-Meter-Marke. Doch damit nicht genug.
Der Rheinpegel in Köln steigt. Am Sonntagmorgen (25. Oktober) lag der Wasserstand um 5 Uhr bei 82 Zentimetern. Damit stand das Wasser zwölf Zentimeter höher als am Samstag zur gleichen Uhrzeit. Im Laufe des Tages soll der Pegel weiter zulegen.
Nach der Vorhersage auf dem Schifffahrtsportal ELWIS erreicht der Rhein am Sonntag um 11 Uhr zunächst 84 Zentimeter. Bis 17 Uhr soll der Wasserstand auf 92 Zentimeter steigen, um 19 Uhr werden 96 Zentimeter erwartet.
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Noch am späten Abend dürfte die Ein-Meter-Marke fallen: Für 21 Uhr prognostizieren die Fachleute einen Pegelstand von 101 Zentimetern. Bis 23 Uhr soll der Wasserstand auf 107 Zentimeter steigen.
Rhein in Köln: Am Dienstag werden zwei Meter erwartet
Auch zum Wochenbeginn setzt sich der Anstieg voraussichtlich fort. Für Montag (26. Oktober) wird um 7 Uhr ein Wasserstand von 131 Zentimetern vorhergesagt. Bis 13 Uhr soll der Pegel auf 145 Zentimeter steigen, am Abend um 19 Uhr werden bereits 164 Zentimeter erwartet. Um 23 Uhr könnte der Rhein bei 181 Zentimetern stehen.
Am Dienstag (27. Oktober) rückt dann die Zwei-Meter-Marke näher. Um 1 Uhr soll der Pegel bereits 188 Zentimeter erreichen, um 5 Uhr werden 198 Zentimeter prognostiziert. Für 7 Uhr liegt die Vorhersage bei genau 200 Zentimetern.
Danach könnte der Wasserstand zunächst auf diesem Niveau bleiben. Die Abschätzung für 9 Uhr liegt ebenfalls bei zwei Metern. Anschließend wird ein leichter Rückgang erwartet: Um 13 Uhr soll der Pegel bei 197 Zentimetern und um 23 Uhr bei 181 Zentimetern liegen.
Niedrigwasser im Rhein hatte Folgen für die Schifffahrt
Der erwartete Anstieg folgt auf eine lange Phase mit niedrigen Wasserständen. Das Niedrigwasser hatte insbesondere für die Schifffahrt auf dem Rhein spürbare Folgen.
Frachtschiffe konnten teilweise nur mit reduzierter Ladung fahren, weil die geringe Wassertiefe ihren möglichen Tiefgang einschränkte. Dadurch wurde auch der Gütertransport auf der wichtigen Wasserstraße erschwert.
Auch die Personenschifffahrt war betroffen. Bei der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt (KD) kam es zu Einschränkungen im Fahrbetrieb. Niedrige Wasserstände erschwerten zudem an einigen Anlegestellen den Ein- und Ausstieg. Auch der Fährverkehr zwischen Köln-Weiß und Zündorf war zeitweise beeinträchtigt.
Mit dem nun prognostizierten Anstieg könnten sich die Bedingungen für die Schifffahrt wieder verbessern. Allerdings entspricht der am Kölner Pegel angezeigte Wasserstand nicht der tatsächlichen Wassertiefe des Rheins. Für die Schifffahrt ist primär die verfügbare Tiefe der Fahrrinne entscheidend.
Ob der Rhein am Dienstag tatsächlich die Zwei-Meter-Marke erreicht, bleibt abzuwarten. Bei den Angaben für die kommenden Tage handelt es sich um Vorhersagen und Abschätzungen, die sich noch ändern können.














