September 23, 2026 2:46 p.m. CEST

Bruder von Twingo und Spring

Nissan bringt Kleinwagen zurück

23.09.2026 – 12:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Kleinwagen mit französischen Wurzeln: Der Nissan Pixo teilt sich die Technik mit dem Renault Twingo. (Quelle: Nissan)

Die Japaner kehren ins Kleinstwagen-Segment zurück. Der neue Pixo ist technisch ein enger Verwandter des Renault Twingo, trägt optisch aber die Handschrift von Nissan.

Der Name ist bekannt, das Konzept neu: Mit dem Pixo kehrt Nissan Anfang 2027 in das Kleinstwagengeschäft zurück. Hatte der erste Namensträger ab 2009 noch einen Benzinmotor und Suzuki-Technik unter der Haube, fährt die Neuauflage ausschließlich elektrisch. Die Basis liefert diesmal Allianzpartner Renault.

Technisch ist der neue Pixo praktisch ein Zwilling des elektrischen Renault Twingo und des Dacia Spring, die ebenfalls im slowenischen Werk Novo Mesto vom Band laufen. Nissan sorgt vor allem mit einem eigenständigen Design und einer etwas anderen Ausstattungspolitik für Abstand zu den Brüdern.

  • Bruder des Renault R5: Das ist der elektrische Nissan Micra
  • Vom Kleinwagen bis zum Luxusmodell: Das sind Deutschlands beste Autos

Kantige Front statt freundlicher Retro-Look

Mit 3,80 Metern Länge ist der viersitzige Fünftürer ein klassischer Stadtwagen. Die Breite beträgt 1,79 Meter und der Wendekreis handliche 9,9 Meter. Bei Dimensionen und Proportionen entspricht der Pixo dem Twingo. Trotzdem unterscheiden sich beide Modelle sichtbar: Während Renault mit runden Formen, freundlich blickenden Leuchten und zahlreichen Zitaten des Ur-Twingo von 1993 auf Retro-Charme setzt, verzichtet Nissan auf Nostalgie. Der Pixo erhält eine kantigere Front, pixelartig gestaltete Leuchten und einen Stoßfänger, dessen Gestaltung an ein Roboter-Gesicht erinnern soll.

Für die Stadt entwickelt: Der Pixo richtet sich vor allem an Menschen, die selten lange Strecken fahren. (Quelle: Nissan)

Unter dem Blech sind die Gemeinsamkeiten größer: Für den Antrieb sorgt ein 60 kW/82 PS starker E-Motor, der für rund 130 km/h Höchstgeschwindigkeit gut sein dürfte. Die Kleinstwagen nutzen als Energiespeicher eine 27,5 kWh große Lithium-Eisenphosphat-Batterie. Nissan nennt für den Pixo bis zu 259 Kilometer Reichweite. Auch das Raumkonzept übernimmt er im Wesentlichen vom Twingo. Vier Erwachsene sollen Platz finden, die beiden Rücksitze können einzeln längs verschoben werden. Das Kofferraumvolumen ist mit 365 Litern angegeben, bei umgeklappten Lehnen sollen bis zu 1.221 Liter zur Verfügung stehen. Hinzu kommen insgesamt 18 Liter Ablagevolumen im Innenraum.

Bekannt: Das Cockpit des Pixo kennt man bereits aus dem Renault Twingo und dem Dacia Spring. (Quelle: Nissan)

Das Cockpit orientiert sich ebenfalls eng am französischen Teilespender. Vor dem Fahrer befindet sich ein 7 Zoll großes Digitalinstrument, zentral im Armaturenbrett ein 10-Zoll-Touchscreen. Unterschiede gibt es vor allem bei Grafik, Software und Ausstattungsumfang. Nissan kündigt Google-Software für die Navigation sowie den KI-Assistenten Gemini serienmäßig für alle Ausstattungsversionen an.

Aktie.
Die mobile Version verlassen