Juli 14, 2026 1:32 p.m. CEST

Kein Facharzt bei der WM?

Schon wieder Unruhe um WM-Teilnehmer

14.07.2026 – 12:13 UhrLesedauer: 1 Min.

Sadio Mané: Der Star schied mit seiner Mannschaft im Sechzehntelfinale der WM aus. (Quelle: IMAGO/Bai Xuefei)

Der Senegal spielte eine enttäuschende Weltmeisterschaft. Auch im Nachgang gibt es immer wieder unschöne Themen bei den Westafrikanern.

Senegals Mannschaftsarzt bei der Fußball-WM 2026 verfügte nicht über die notwendigen Fachkenntnisse. Das sagte der senegalesische Verbandspräsident Abdoulaye Fall auf einer Pressekonferenz, bei der es um das enttäuschende Abschneiden des Sengals ging.

Mannschaftsarzt Abderahmane Fediore sei zwar als Gynäkologe ausgebildet, ihm fehlte es aber offensichtlich an medizinischer Expertise. „Aufgrund des erhaltenen Feedbacks waren die Spieler nicht ausreichend von seiner Unterstützung überzeugt“, sagte Fall. Von daher habe der Verband zusätzliche Unterstützung beauftragt.

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Der senegalesische Verband für Sportmedizin allerdings wies die Vorwürfe in einer am späten Montag veröffentlichten Erklärung als „unbegründet und verleumderisch“ zurück. Demnach besitzt Mannschaftsarzt Abderahmane Fediore ein Facharztdiplom für Sportmedizin und Sportbiologie der Medizinischen Fakultät der Cheikh-Anta-Diop-Universität.

Erst am Sonntag hatte der Senegal Nationaltrainer Pape Thiaw aufgrund der unbefriedigenden Weltmeisterschaft entlassen. Die Afrikaner verloren ihre Gruppenspiele gegen Frankreich (1:3) und Norwegen (2:3), gewannen dann zwar deutlich gegen den Irak (5:0). Im Sechzehntelfinale war jedoch Schluss, weil die Thiaw-Elf einen 2:0-Vorsprung gegen Belgien nicht über die Zeit brachte und letztendlich mit 2:3 nach Verlängerung verlor.

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