Juli 14, 2026 1:35 p.m. CEST

Nach über zwei Jahrzehnten

Spiegel TV Studios: Geschäftsführer Kay Siering kündigt Abgang an


14.07.2026 – 12:07 UhrLesedauer: 2 Min.

Kay Siering: Er war seit 2019 Geschäftsführer von Spiegel TV Studios. (Quelle: Schueler/Eibner-Pressefoto EP_JSE)

Erst im Herbst 2025 trieb Kay Siering die Neugestaltung von Spiegel TV Studios voran. Nun verlässt er das Unternehmen – für eine neue Aufgabe.

Mehr als zwei Jahrzehnte lang war Kay Siering bei Spiegel TV Studios tätig – als Redakteur, Produzent und zuletzt als Geschäftsführer. Nun verlässt er das Hamburger Unternehmen, wie „DWDL.de“ berichtet. Zuerst hatte „Medieninsider“ über den Abgang informiert.

Bereits am Freitag teilte Siering seine Entscheidung intern mit. Thomas Hass, Vorsitzender der Geschäftsführung der Spiegel Gruppe, informierte die Belegschaft anschließend über das Intranet. Spätestens zum 30. Juni 2027 soll Siering die Geschäftsführung niederlegen.

„Ich bedauere seine Entscheidung“

Dort schrieb Haas außerdem, dass Siering sich einer „neuen beruflichen Herausforderung“ widmen werde. Weiter heißt es: „Ich bedaure seine Entscheidung – für Spiegel TV und auch persönlich. Gleichzeitig freue ich mich, dass Kay uns in den kommenden Monaten bei der Transformation der Spiegel-TV-Gruppe weiterhin tatkräftig unterstützen wird. Die Nachfolge werden wir in Ruhe regeln und zu gegebener Zeit darüber informieren.“ Wohin es Siering zieht, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Der Abgang fällt in eine Phase, die Siering selbst maßgeblich gestaltet hatte. Im September 2025 trieb er den Umbau und das Rebranding von Spiegel TV zu Spiegel TV Studios voran. Ziel war eine breitere Aufstellung als Produktionsfirma für verschiedene Auftraggeber und jüngere Zielgruppen.

Damals erklärte Siering: „Wir sind überzeugt, dass uns die neue Konstellation die Freiheit gibt, um uns im sich wandelnden Bewegtbild-Markt noch besser als attraktiver Produzent zu platzieren.“ Den Ansprüchen an Seriosität und Qualität sei man weiterhin „selbstverständlich verbunden“. Man könne diese nun „noch breiter für Produkte einsetzen, die nichts mit der Marke Spiegel zu tun haben“, so Siering damals.

Neben seiner Rolle als Geschäftsführer war Siering auch medienpolitisch aktiv: Als Vorstand der Sektion Dokumentation in der Produktionsallianz vertrat er die Interessen der Branche.

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