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Wasservergiftung droht

Diese tägliche Menge Wasser kann Ihnen schaden


Aktualisiert am 30.08.2025 – 07:13 UhrLesedauer: 3 Min.

Wasser: Eine zu hohe Flüssigkeitszufuhr kann zu einer Wasservergiftung führen. (Symbolbild) (Quelle: naumoid/getty-images-bilder)

Oft heißt es, man kann nie genug trinken. Doch das stimmt nicht. Diese Folgen kann die Aufnahme von zu viel Flüssigkeit haben.

Menschen brauchen Wasser ebenso wie die Luft zum Atmen. Und weil Wasser angeblich gesund, schlank, fit und schön macht, versuchen viele, möglichst viel davon zu trinken. Allerdings gibt es bei der Flüssigkeitszufuhr auch Grenzen.

Wer zu viel trinkt, dem geht es nicht besser, sondern unter Umständen sogar schlechter. Es droht eine Wasservergiftung. Besonders an heißen Tagen trinken wir manchmal mehr als gut ist.

Im Normalfall verkraftet der Organismus eines Erwachsenen bis zu zehn Liter Wasser an einem Tag. Trotzdem raten Experten, täglich nicht mehr als drei Liter zu sich zu nehmen. Denn zu der sogenannten Wasservergiftung (Hyperhydratation) kann es auch bei geringeren Mengen kommen – auch, wenn man nur einmal zu viel Wasser trinkt.

Die Folge: Der Körper läuft auf Sparflamme, um den Salzverlust auszugleichen. Das beeinträchtigt vor allem die Funktionen von Herz, Nieren, Hirn und Lunge.

Zu den Personen, die auf ihre Trinkmenge achten sollten, gehören deshalb Menschen mit Herz-, Nieren- und Leberproblemen. Denn durch die Krankheit sind die Organe derart geschwächt, dass sie bei bestimmten Wassermengen nicht mehr richtig funktionieren.

Gefährdet ist auch, wer viel trinkt und wenig isst – zum Beispiel bei einer Diät. Außerdem sollten Ausdauersportler darauf achten, nicht übermäßig viel zu trinken. Vor allem unerfahrene Läufer haben oft Angst, beim Joggen auszutrocknen und neigen deshalb zum „Übertrinken“ (trainingsassoziierte Hyponatriämie): Lebensbedrohliche Kreislaufstörungen können die Folge sein.

Um Ihren Salz- und Kaliumwert im Blut auszugleichen, können Sie isotonische Sportdrinks trinken oder Salzstangen essen, raten Mediziner.

Zu wenig sollte man aber auch nicht trinken. Denn um zu funktionieren, benötigt der Körper ein Mindestmaß an Wasser. Anderthalb Liter soll ein erwachsener Mensch über den Tag verteilt zu sich nehmen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). So bleibe der Wasserhaushalt im Gleichgewicht.

Dies sei aber nur ein Richtwert. So bräuchten Männer mehr Flüssigkeit als Frauen, da sie mehr schwitzen. Auch die Ernährung spielt bei der richtigen Trinkmenge eine wichtige Rolle.

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