„Ihre Familie kann gar nicht hinschauen“
Heftiger Sturz: Ski-Ass fliegt quer durch die Luft
24.10.2026 – 11:50 UhrLesedauer: 2 Min.
Der alpine Ski-Weltcup startet mit dem Riesenslalom in Sölden. Bereits die zweite Läuferin kommt zu Fall. Ihre Familie kann gar nicht hinsehen.
Skirennläuferin Julia Scheib ist beim ersten Riesenslalom der neuen Weltcupsaison schwer gestürzt. Die Österreicherin war im ersten Durchgang in Sölden als Zweites an der Reihe, als sie zu Fall kam.
Nachdem sie die ersten Tore noch fehlerfrei passiert hatte, rutschte Scheib auf dem Neuschnee weg und hob ab. Die 28-Jährige flog quer durch die Luft, landete dann auf dem Rücken und schlitterte in Richtung Fangnetz. Dabei drehte sie sich mehrfach. Kurz vor dem Fangnetz kam sie zum Halten.
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„Ihre Familie kann gar nicht hinschauen“, sagte Kommentator Tobias Barnerssoi in der Übertragung der ARD. Zu sehen war, wie sich einer von Scheibs Angehörigen vor Schreck an den Kopf fasste. Mit bangen Blicken verfolgte die Familie das Geschehen um das gestürzte Ski-Ass, das im Anschluss noch eine Weile im Schnee liegenblieb.
Scheib wohl nicht schlimmer verletzt
Wenige Momente später gab es aber bereits eine erste Entwarnung. Scheib schien sich nicht schlimmer verletzt zu haben. „Und Julia Scheib, kann ich sagen, sehe ich da mit den Skiern zum Glück runterfahren“, sagte ARD-Experte Felix Neureuther im Live-TV. „Heißt, dass zum Glück nichts passiert ist. Schaut gut aus bei Julia Scheib.“
Im vergangenen Jahr hatte Scheib den Saisonauftakt in Sölden noch gewonnen. Ihren Triumph konnte sie nun nicht wiederholen. In ihrer Weltcup-Karriere stand die Juniorenweltmeisterin von 2018 bisher neunmal auf dem Podest. Dabei konnte sie fünf Siege feiern, den letzten im März in Åre in Schweden. Damit sicherte sie sich die kleine Kristallkugel als beste Athletin in der Riesenslalomwertung.















