„Es geht mir besser, viel besser“
Johann Lafer gibt ein Update zu seiner Krebserkrankung
23.10.2026 – 09:09 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor mehreren Monaten gab er seine Diagnose bekannt. Seither spricht Johann Lafer öffentlich von seinem Krebs. Jetzt berichtet er von einem Therapiewechsel und zeigt sich zuversichtlich.
Der TV-Koch Johann Lafer wird nach eigenen Angaben inzwischen mit einer Immuntherapie behandelt. Dabei wird das Immunsystem mit unterschiedlichen Methoden derart unterstützt, dass es selbst die Krebszellen bekämpft. Im Interview mit dem „Spiegel“ hat der 69-Jährige nun darauf blickend gesagt: „Es geht mir besser, viel besser.“
Zuvor hatte Lafer eine Chemotherapie erhalten, diese sei für ihn „nicht ganz so einfach“ gewesen, erklärte er. Seine Erkrankung an Lymphdrüsenkrebs war 2024 festgestellt worden. Die Diagnose machte der Fernsehkoch im Mai öffentlich, nachdem er optisch verändert im „ZDF-Fernsehgarten“ aufgetreten war. Im Juli offenbarte er, dass der Krebs gestreut habe.
„Kann sehr zuversichtlich ins nächste Jahr blicken“
Seine Behandlung wird noch andauern, so Lafer. Er sagte: „Es ist natürlich noch nicht so weit, dass ich ganz gesund bin. Aber ich kann sehr zuversichtlich ins nächste Jahr blicken.“ Er sei erfreut darüber, wieder besser schmecken zu können, macht aber deutlich, dass er eine starke psychische Belastung spüre – besonders mit Blick auf die Zeit mit seiner Familie. „Die grenzenlose Euphorie, die Motivation, die ins Unbegrenzte geht, bekommt eine Begrenzung.“

Mit seiner Frau Silvia ist Johann Lafer seit 1990 verheiratet, sieben Jahre zuvor hatten sich die beiden kennengelernt. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder: Tochter Jennifer und Sohn Jonathan. Beide leben nicht mehr im Elternhaus und stehen auf eigenen Beinen.
Lafer hatte vor gut zwei Wochen in der NDR-Talkshow „Das! Rote Sofa“ gesagt, dass er für seinen Umgang mit der Krankheit auch Kritik erhalte. Viele hätten ihm den Vorwurf gemacht, dass er noch arbeiten würde und damit Geld machen wolle. Dazu sagte Lafer: „Wenn man in der Klinik liegt und ständig nur diese negativen Gedanken hat, dann muss man schon sehr, sehr gut psychisch beieinand‘ sein, um das alles zu verarbeiten.“ Ihm habe es geholfen, dass er noch arbeiten könne, um überhaupt weiterzumachen.














