Blauer Panther in München
Jenny Elvers warnt: Schafft sich das Fernsehen selbst ab?
22.10.2026 – 08:17 UhrLesedauer: 1 Min.
Beim TV-Award „Blauer Panther“ in München äußert sich Jenny Elvers zur Zukunft des Fernsehens – und stellt eine Frage, die sie selbst beschäftigt.
Jenny Elvers hat sich besorgt über die Zukunft des Fernsehens geäußert. Die Schauspielerin sprach am Rande der Verleihung des TV- und Streaming-Awards „Blauer Panther“ am Mittwochabend in München mit der Deutschen Presse-Agentur. Sie sehe das Fernsehen in der Pflicht, sich gegenüber Streamingdiensten neu zu positionieren.
„Ich finde, dass das Fernsehen gerade sehr aufpassen muss, dass es sich nicht selbst abschafft“, sagte die 54-Jährige, die zuletzt vor allem in verschiedenen Reality-Formaten zu sehen war. Dabei gab sie zu, selbst Teil des Problems zu sein: „Ich selbst ertappe mich auch dabei, dass ich selten Fernsehen gucke.“
Besonders unverständlich ist ihr, dass Episoden von Reality-Shows häufig schon vor der TV-Ausstrahlung bei Streamingdiensten erscheinen und auf Instagram diskutiert werden. „Warum sollte man sich die Folge dann noch im Fernsehen anschauen?“, fragte Elvers.
Das müsse ihr mal jemand erklären. Die Sender müssten „einfach was anderes anbieten als die Streamingdienste so die Schauspielerin.
„Blauer Panther“ seit 2022 in vielen Kategorien
Seit 2022 heißt die in vielen verschiedenen Kategorien vergebene Auszeichnung „Blauer Panther – TV & Streaming Award“, vorher trug sie den Namen „Bayerischer Fernsehpreis“. Verliehen wird der Porzellan-Panther jährlich im Rahmen der Medientage München, die in diesem Jahr ihr 40-Jahre-Jubiläum feiern. In diesem Jahr bekam der Moderator Johannes B. Kerner den Sonderpreis des bayerischen Ministerpräsidenten überreicht.
