Diese Regeln gelten
Nürnberg öffnet Läden, anderswo ist Mariä Himmelfahrt Feiertag
Aktualisiert am 15.08.2026 – 09:21 UhrLesedauer: 2 Min.
In Nürnberg haben die Geschäfte am Samstag geöffnet, der Feiertag gilt hier nicht. Viele Menschen aus dem Umland kommen zum Einkaufen in die Stadt.
In Nürnberg ist Mariä Himmelfahrt am Samstag kein gesetzlicher Feiertag. In der protestantisch geprägten Stadt bleiben die Geschäfte deshalb geöffnet. Der 15. August gilt in Bayern nur dort als Feiertag, wo eine Kommune eine katholische Mehrheit hat – so regelt es das bayerische Feiertagsgesetz.
Für viele wird Nürnberg damit zum Ziel für Einkäufe: Seit Jahren kommen an Mariä Himmelfahrt Menschen aus der Oberpfalz, aus München oder aus anderen katholisch geprägten Kommunen zum Shoppen in die Stadt, weil die Läden dort offen haben.
Auch Bayreuth, Ansbach oder Schwabach zählen zu den Städten, in denen regulär eingekauft werden kann. Der Samstag gilt als wichtigster Einkaufstag, sagt Bernd Ohlmann vom Handelsverband Bayern.
- Metropolregion Nürnberg: Wo am Samstag die Geschäfte geschlossen sind
Wo im Nürnberger Land die Geschäfte geschlossen bleiben
Wie unterschiedlich der Tag im Freistaat gehandhabt wird, zeigen Zahlen des Landesamts für Statistik: 1.708 Kommunen haben am Samstag frei, in 348 Gemeinden ist es ein normaler Einkaufstag. Sechs Gemeinden erhielten seit 2025 den Feiertagsstatus, zwei verloren ihn.
Im Süden Bayerns ist Mariä Himmelfahrt überall ein Feiertag, in Mittelfranken nur in manchen Kommunen, wie eine Karte der Statistik Bayern zeigt Im Nürnberger Land haben demnach in Neunkirchen am Sand, Schnaittach und Simmelsdorf die Geschäfte geschlossen.
In katholischen Gottesdiensten werden an Mariä Himmelfahrt Kräutersträuße gesegnet, die als Schutz- und Segensträger nach Hause genommen werden. Das Fest wird seit dem 5. Jahrhundert gefeiert. Papst Pius XII. verkündete 1950 das Dogma zur Aufnahme Mariens in den Himmel. Mariä Himmelfahrt zählt zu den wichtigsten Marienfesten.














