Wirbelsturm zieht Richtung Europa
Hurrikan steuert auf Urlaubsinseln zu: 18-Meter-Wellen drohen
Aktualisiert am 25.09.2025 – 16:15 UhrLesedauer: 2 Min.
Alarmstufe Rot auf den Azoren: Der Wetterdienst warnt vor Sturmflut und Überschwemmungen. Die Folgen könnten schwerwiegend sein.
Nach dem tödlichen Wirbelsturm „Ragasa“ ist es der zweite große Hurrikan dieser Saison: „Gabrielle“ steuert auf Europa zu. Derzeit befindet sich der Hurrikan über dem Atlantik, doch schon in der Nacht auf Freitag könnte er europäische Urlaubsinseln erreichen. Auch auf Mallorca stellt man sich auf die möglichen Folgen von „Gabrielle“ ein.
Der Wirbelsturm, in dessen Zentrum Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde erwartet werden, hat sich im tropischen Atlantik gebildet und steuert derzeit auf die bei Urlaubern beliebten Azoren zu. Die zu Portugal gehörenden Inseln rechnen damit, dass der Sturm in der Nacht auf Freitag an Land trifft.
Laut den Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dürfte „Gabrielle“ im Laufe des Wochenendes auch noch die Iberische Halbinsel erreichen – dort aber „nur“ noch als posttropischer Sturm und nicht mehr als Hurrikan. „Spannung ist auf jeden Fall geboten“, so die Einschätzung des DWD.
Vor allem auf den Azoren drohen infolge des Hurrikans eine Sturmflut und extrem heftiger Regen. Teile der Inseln könnten überflutet werden. Auch durch den Wirbelsturm ausgelöste Tornados sind nicht ausgeschlossen. Der portugiesische Wetterdienst rief die höchste Alarmstufe aus. Demnach sind Wellen bis zu 18 Metern Höhe möglich. Die Warnung gilt von Donnerstagabend bis Freitagmorgen.
Auch in Spanien und in Portugal müssen sich die Menschen auf heftige Winde einstellen, wenn „Gabrielle“ am Wochenende in abgeschwächter Form als Ex-Hurrikan auf das Festland trifft. Hoher Wellengang und starker Regen sind möglich. Auf Mallorca rechnen die Meteorologen ebenfalls mit Auswirkungen: Laut dem „Mallorca Magazin“ spricht der spanische Wetterdienst von einer „bedeutenden Veränderung“ der Wetterlage.
Schon im Vorfeld des Wochenendes ist es auf der Urlaubsinsel zeitweise deutlich wärmer, da warme Luft aus Nordafrika angesaugt wird. Danach wird dann Regen erwartet, zusammen mit niedrigeren Temperaturen.















