Finale der US Open
Historischer Triumph: Zverev gewinnt die US Open
Aktualisiert am 14.09.2026 – 00:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Deutschlands bester Tennisspieler muss gegen einen Lokalmatador mit großer Unterstützung bestehen – und liefert ab. Einen Aufregermoment gibt es – dann steht ein Sieg für die Geschichtsbücher.
Alexander Zverev ist zweifacher Grand-Slam-Sieger. Der Hamburger gewann am Sonntagabend das Finale der US Open in New York gegen den US-Amerikaner Ben Shelton mit 6:3, 7:5 (7:2), 5:7, 6:2 und triumphierte damit als erster Deutscher seit Boris Becker 1989 beim Grand-Slam-Turnier in New York.
Der 29-Jährige, der Anfang Juni bei den French Open seinen langersehnten ersten Grand-Slam-Erfolg errungen und fünf Wochen später das Wimbledon-Finale erreicht hatte, veredelt beharrlich sein mit Abstand bestes Jahr auf der Profitour. Zverev kassiert ein Rekordpreisgeld von 5,5 Millionen Dollar (rund 4,7 Millionen Euro). Und er schrieb ein schmerzhaftes Kapitel seiner Karriere um. An gleicher Stelle vor sechs Jahren hatte Zverev schließlich das Finale dramatisch in fünf Sätzen gegen den Österreicher Dominic Thiem verloren.
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Nervosität in diesem Endspiel nun war aber nur Finaldebütant Shelton anzumerken, der erste Satz war nach zwei verlorenen Aufschlagspielen schnell weg. Auch Zverev holte ihn nicht ernsthaft ins Match zurück, den Verlust von Satz drei konterte er mit einem Break zu Beginn des vierten Durchgangs. Die Zuschauer waren dadurch kein wesentlicher Faktor.
Im ersten Vergleich mit einem Top-20-Spieler im Turnierverlauf – schon in Paris und Wimbledon hatte er Gegnerglück gehabt – agierte Zverev vor zahllosen Prominenten aus Sport und Showgeschäft voller Selbstvertrauen und mit Kontrolle.
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