Zwei Verletzte in Braunschweig
Handys melden Unfall auf A39 – Retter suchen zunächst vergeblich
18.10.2026 – 07:48 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei automatische Notrufe lösen einen Feuerwehreinsatz aus. Doch auf der Autobahn ist kein Unfallwagen zu finden. Erst abseits der Fahrbahn werden die Retter fündig.
Zwei automatische Notrufe haben am Samstagabend (17. Oktober) in Braunschweig einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 20.30 Uhr meldeten zwei Mobiltelefone einen mutmaßlich schweren Verkehrsunfall auf der A39. Doch als die Einsatzkräfte die Autobahn absuchten, war dort kein Unfallfahrzeug zu finden.
Wie die Feuerwehr Braunschweig mitteilte, hatte die Regionalleitstelle Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Rüningen und der Berufsfeuerwehr alarmiert. Diese teilten sich auf beide Fahrtrichtungen auf, um die Unfallstelle möglichst schnell zu finden. Die Suche blieb allerdings erfolglos. Auch Rückrufe auf den beiden Mobiltelefonen wurden nicht beantwortet. Daraufhin kontrollierten die Feuerwehrleute weitere Bereiche rund um die übermittelten Standortdaten.
Braunschweig: Unfallauto liegt auf dem Dach im Graben
Schließlich entdeckten die Einsatzkräfte das Unfallfahrzeug unterhalb der Autobahn. Der Wagen lag auf dem Dach in einem Graben. Ein bislang unbekannter Radfahrer war bereits vor Ort und leistete Erste Hilfe.
Als die Feuerwehr eintraf, hatten sich die beiden Menschen im Auto bereits selbstständig aus dem Fahrzeug befreit. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes versorgten die Verletzten. Auch ein Notarzt wurde hinzugezogen. Beide Personen kamen anschließend zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser.
Die betroffene Straße blieb bis zur Bergung des Autos gesperrt. Wie es zu dem Unfall kam, ist bislang unklar. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.














