Frankfurter Nordend
Stadt plant Millionenprojekt für beliebten Park
30.07.2026 – 18:57 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Günthersburgpark gehört zu den meistbesuchten Grünanlagen Frankfurts. Nun hat der Magistrat den Weg für eine Erweiterung freigemacht – der Baustart lässt auf sich warten.
Der Frankfurter Magistrat hat die Bau- und Finanzierungsvorlage für eine Erweiterung des Günthersburgparks im Nordend beschlossen. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt Frankfurt vom Donnerstag, 30.7., hervor. Geplant ist, die Parkanlage ab Sommer 2027 in mehreren Bauabschnitten nach Norden auszubauen – die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 14,2 Millionen Euro. Bevor die Bauplanung beginnen kann, muss noch die Stadtverordnetenversammlung zustimmen.
Die Abstimmung ist für den 27. August in der ersten Sitzung nach den hessischen Sommerferien angesetzt. Bei einem positiven Votum folgen Ausführungsplanung und Ausschreibung der Bauleistungen.
Neues Areal auf dem ehemaligen Betriebshof
Das neue Areal entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Betriebshofs des Grünflächenamts sowie auf angrenzenden städtischen Grundstücken. Der Betriebshof war 2015 aufgegeben worden, stand danach mehrere Jahre leer und wurde inzwischen vollständig abgerissen.
Auf der neuen Fläche sind zusätzliche Wege, Sitzmöglichkeiten und Grünflächen vorgesehen. Im Nordosten soll ein großer Spielplatz entstehen, im Westen eine Fitnessanlage. Den nördlichen Abschluss bildet ein Aussichtspunkt mit Blick auf den Park und die Frankfurter Skyline.
Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen Tina Zapf-Rodríguez begründet das Vorhaben mit den Folgen des Klimawandels: „Dieser Extrem-Sommer zeigt uns erneut, wie dringend wir unsere Stadt auf die Folgen der Klimakrise vorbereiten müssen: Gerade in dicht bebauten Stadtteilen brauchen wir mehr Grün und mehr Freiräume.“
Die Pläne sind das Ergebnis eines langjährigen Beteiligungsprozesses mit den Bewohnern des Stadtteils. Kinder konnten dabei Wünsche und Ideen für den neuen Spielplatz einbringen. Auch der Ortsbeirat 3 war eingebunden und stimmte der Maßnahme zu. Die Umsetzung in mehreren Bauabschnitten soll die Beeinträchtigungen für Parkbesucher so gering wie möglich halten.














