Müllproblem in Berlin
Giffey schlägt kostenlose Sperrmüll-Abholung vor
01.07.2026 – 08:07 UhrLesedauer: 1 Min.
Berlins Wirtschaftssenatorin bringt zwei konkrete Maßnahmen gegen Müll ins Gespräch. Die konkrete Umsetzung ist noch offen.
Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) hat sich im „Tagesspiegel“ für eine kostenlose Sperrmüll-Abholung durch die Berliner Stadtreinigung (BSR) ausgesprochen – einmal jährlich pro Haushalt. Einen Abholtermin können Berliner Haushalte bereits heute buchen, allerdings nicht kostenlos.
„Jeder Berliner kann das heute schon einmal im Jahr bei der BSR anmelden, aber eben nicht kostenfrei“, sagte Giffey. „Dann kommt ein Team und holt das Zeug ab.“
Giffey: Abstimmung mit der BSR steht noch aus
Daneben regte die Senatorin an, die BSR solle mehr Orte mit Hochdruckreinigern säubern. Als Beispiele nannte sie das Kottbusser Tor und die Frankfurter Allee. „Den Kotti kriegst du an manchen Stellen nicht mehr gefegt“, sagte Giffey. „Das werden wir mit der BSR besprechen.“
Beschlossen ist beides nicht. Giffey räumte ein, dass es für solche Maßnahmen noch personelle Ressourcen und Geld brauche. Eine Abstimmung mit der BSR steht aus.
Pauschale Kritik an der Sauberkeit der Stadt wies Giffey zurück: „Wir haben definitiv Ecken, an denen es größere Probleme gibt, aber es ist ja nicht so, dass die Stadt generell im Müll versinkt.“ In Berlin wird am 20. September ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Die SPD regiert derzeit gemeinsam mit der CDU; Regierender Bürgermeister ist Kai Wegner.
