Sieg in Verl
HSV zieht in zweite Pokalrunde ein
25.08.2026 – 00:54 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Hamburger SV gewinnt souverän beim Drittligisten SC Verl und übersteht die erste Runde des DFB-Pokals ohne Probleme. Beim HSV trifft der erst 16 Jahre alte Außenbahnspieler Louis Lemke.
Der Hamburger SV ist souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der Fußball-Bundesligist gewann beim Drittligisten SC Verl in der mit 5.207 Zuschauern ausverkauften Sportclub Arena in Ostwestfalen mit 3:0 (1:0). Das dritte Tor für die Hamburger erzielte der erst 16 Jahre alte Louis Lemke (50. Minute). Die weiteren Treffer für die Rothosen, die nach dem Tod des jahrelangen Investors Klaus-Michael Kühne mit einem Trauerflor aufliefen, erzielte Stürmer Albert Grönbaek (41., 46.).
Der Bundesligist kam im ersten Pflichtspiel der Saison nur schwer in die Partie. Den Hamburgern gelang es in der ersten halben Stunde des Pokalspiels nicht, wirkliche Spielkontrolle aufzubauen und eigene Chancen zu kreieren. Gefährlich wurde zunächst vor allem der SC Verl, der bereits sein viertes Pflichtspiel der Saison bestritt. Der Fernschuss von Mika Clausen (13.) rauschte nur knapp am Hamburger Tor vorbei, der Abschluss von André Leipold (15.) landete in den Armen von HSV-Schlussmann Sander Tangvik.
Grönbaek trifft kurz vor der Pause
Erst ab der Mitte des ersten Durchgangs wurden die Hamburger dann aktiver und tauchten das erste Mal gefährlich vor dem Tor des SC Verl auf. Neuzugang Martin Adeline scheiterte zunächst aus kurzer Distanz an Verls Schlussmann Timo Schlieck (40.). Kurze Zeit später nutzte Stürmer Grönbaek (41.) dann einen Fehler im Verler Spielaufbau aus und schob wenige Minuten vor der Pause zur Führung für die Hanseaten ein.
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Mit dem Treffer im Rücken kamen die Hamburger stark aus der Pause und bauten ihre Führung direkt aus. Wieder war es Grönbaek, der auf der linken Außenbahn zunächst Verls Joshua Eze tunnelte und anschließend zum 2:0 flach ins linke Eck einschoss. Nur wenige Minuten später erzielte der 16-jährige Lemke sein erstes Tor bei den HSV-Profis – und stellte damit einen Rekord von Uwe Seeler ein. Nach einem Zuspiel von Nicolai Remberg traf Lemke von der linken Seite mit einem satten Flachschluss ins lange Eck.
