Oktober 26, 2026 8:10 a.m. CET

„Er wollte nicht, dass das publik wird“

Weggefährte lüftet Geheimnis um Rex Gildos Frisur


26.10.2026 – 07:07 UhrLesedauer: 2 Min.

Rex Gildo: Der Sänger wurde 1936 geboren. (Quelle: IMAGO / United Archives)

Rex Gildo starb vor genau 27 Jahren. Jetzt spricht sein angeblicher Lebensgefährte über ein Geheimnis rund um seine Haare.

Tiefschwarz und voluminös: Die Frisur von Rex Gildo wurde zu seinem Markenzeichen. Auch mit über 60 noch sah es auf dem Kopf des Sängers perfekt aus. Dass Rex Gildo dabei auf Perücken setzte, bestritt der Schlagersänger öffentlich bis zu seinem Tod. An seinem 27. Todestag hat sein ehemaliger Lebensgefährte Dave Klingeberg in einem Interview über die Haare des Megastars gesprochen.

„Rex trug seit vielen Jahren seine Haarteile, wollte aber nicht, dass das publik wird“, sagte Klingeberg im „Bild“-Interview. Der heute 52-Jährige war offiziell Chauffeur und Sekretär von Rex Gildo. Angeblich soll er aber viel mehr für den Sänger gewesen sein. In seinem Buch beschreibt Klingeberg die Liebesbeziehung der beiden. Sie sollen fast zehn Jahre lang ein Paar gewesen sein. In seinem Buch gibt er auch private Einblicke in das Leben des Künstlers.

„Rex sah auch ohne Haare sehr gut aus“

„Ich habe ihn des Öfteren ohne Perücke gesehen. Rex sah auch ohne Haare sehr gut aus“, erklärte er in dem Interview weiter. „Unterwegs hat Rex immer mit dem Haarteil geschlafen. Nur im Urlaub ließ er es weg und trug über seinem Kopf eine Jeansmütze.“

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Die Perücken haben täuschend echt ausgesehen, das erklärt Klingeberg auch in seinem Buch. Das habe vor allem daran gelegen, dass die Haarteile ohne Schnitt geliefert worden seien. Rex Gildo habe laut Klingeberg meist einen ganzen Tag daran gearbeitet, sie selbst einzuschneiden. Eine einzige Perücke kostete damals 4.000 DM, umgerechnet rund 2.000 Euro. Klingeberg erinnert sich: „An Rex‘ Haarpracht sollte nicht gespart werden.“

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Warum der Sänger so viel Aufwand betrieb, erklärt Klingeberg schlicht: „Rex wollte nie müde oder alt aussehen. Egal, wie lang die Nacht zuvor gewesen war.“ Auf Reisen habe er immer zwei Föhne dabei gehabt, um nicht den Hotelföhn nutzen zu müssen.

Rex Gildo starb am 26. Oktober 1999 nach einem Sturz aus dem Fenster seiner Münchner Wohnung. Er stand zu diesem Zeitpunkt unter dem Einfluss starker Medikamente.

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