Große Übung
Frankfurt probt den Krisenfall – mit Blaulicht im ganzen Stadtgebiet
03.09.2026 – 18:21 UhrLesedauer: 1 Min.
Sechs Tage lang trainieren Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen in Frankfurt gemeinsam für Extremlagen. Wer Einsatzfahrzeuge sieht, muss sich keine Sorgen machen.
Frankfurt probt den Ernstfall: Vom 7. bis 12. September 2026 läuft in der Stadt die Bevölkerungsschutzübung „ÜB’s! 2026“. Das teilten die Stadt sowie die Feuerwehr Frankfurt am Donnerstag (3. September) mit.
Sechs Tage lang üben städtische Ämter, Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen gemeinsam, wie sie bei schweren Krisen koordiniert reagieren. Szenarien wie Stromausfall, Cyberangriff oder Pandemie stehen im Mittelpunkt. Entscheidungswege und Zuständigkeiten sollen dabei gezielt erprobt werden.
Ernstfall wird in zwei Phasen geübt
Wer in dieser Woche im Stadtgebiet vermehrt Einsatzfahrzeuge sieht, muss keinen echten Notfall befürchten – die Einsätze sind Teil des Übungsbetriebs.
Die Übung läuft in zwei Phasen. Vom 8. bis 10. September trainieren das städtische Krisenmanagement und der Führungsstab der Feuerwehr gemeinsam mit Fachberatern aus der Polizei. Am 11. und 12. September folgen operative Einsatzübungen am Osthafen, wo erneut die Katastrophenschutzübung „Frankopia“ stattfindet. Beteiligt sind ehrenamtliche Kräfte von DRK, Malteser Hilfsdienst, Johanniter-Unfall-Hilfe, Arbeiter-Samariter-Bund, Technischem Hilfswerk, DLRG und den Freiwilligen Feuerwehren.

Als besonderer Gast nimmt eine Delegation des ukrainischen Zivilschutzes teil. Sie soll sich mit den Beteiligten über Erfahrungen im Bevölkerungsschutz austauschen.
Parallel dazu informiert die Feuerwehr Frankfurt auf ihren Social-Media-Kanälen über persönliche Krisenvorsorge – etwa zum Anlegen eines Notvorrats oder zum richtigen Verhalten bei einem Stromausfall.














