Unfallbilanz überrascht
Ford rammt Volvo – Fahrer im Wrack eingeklemmt
22.10.2026 – 10:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Ford kracht mit voller Wucht in die Fahrerseite eines Volvo – mitten auf einer Kreuzung. Eine Person sitzt im Wrack fest, ein Kind ist verletzt. Doch die Rettungskräfte können eine Bilanz ziehen, die überrascht.
Ein Ford ist am Mittwochabend mit großer Wucht in die Fahrerseite eines Volvo gekracht. Zu dem Zusammenstoß kam es gegen 19.20 Uhr im Wildeshauser Ortsteil Glane im Landkreis Oldenburg. Drei Menschen wurden bei dem Unfall verletzt, darunter ein Kind. Eine Person saß in ihrem Fahrzeug fest und musste von der Feuerwehr befreit werden.
Die Wucht des Aufpralls war erheblich: Der Ford traf den Volvo direkt an der Fahrerseite. Beide Fahrzeuge wurden dabei stark deformiert. Der Fahrer des Volvo konnte sich nicht mehr eigenständig aus dem Wrack befreien und musste auf die Rettungskräfte warten.
Person im Volvo eingeklemmt – Fahrertür muss entfernt werden
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stimmten sich Feuerwehr und Rettungsdienst zunächst ab, wie die eingeklemmte Person schonend befreit werden könnte, so die Erklärung der Polizei am Donnerstagmorgen. Dann sicherten sie das Unfallfahrzeug und setzten schweres Rettungsgerät ein: Die Fahrertür des Volvo musste entfernt werden, bevor die Person aus dem Wrack geholt und dem Rettungsdienst übergeben werden konnte, berichtet die Nachrichtenagentur NonstopNews. Sie wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Auch die beiden anderen Verletzten kamen zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser.

Bei Unfall sind „viele Schutzengel mitgefahren“
„Einsätze, bei denen Kinder betroffen sind, belasten unsere Einsatzkräfte besonders“, sagte Jannik Stiller, Pressesprecher der Feuerwehr Wildeshausen. Zugleich zieht er eine bemerkenswerte Bilanz: „Bei diesem Unfall sind glücklicherweise viele Schutzengel mitgefahren.“ Der Unfall zeige einmal mehr, wie stabil moderne Autos seien und wie gut sie einen solchen Aufprall abfangen könnten. „Vor 20 Jahren wäre ein solcher Unfall vermutlich deutlich schwerwiegender ausgegangen.“
Im Einsatz waren rund 40 Feuerwehrkräfte der Wehren Wildeshausen und Dötlingen. Warum die beiden Fahrzeuge an der Kreuzung zusammenstießen, ist bislang ungeklärt – die Polizei ermittelt.














